Ein Gespenst bekämpft das andere

Ein Gespenst bekämpft das andere
So wie diese Verbrechen aussehen, wie der Skandal aufgearbeitet wird, oder besser: eben nicht aufgearbeitet, wie er permanent an unsichtbare Wände zu laufen scheint, wie hektisch Verfassungs- und Staatsschützer (und nicht zuletzt auch der MAD!) ihre Spuren zu verwischen suchen, desto mehr zeigen sich hier Strukturen, die sehr an das berüchtigte Gladio-Netzwerk erinnern. Jener Terrorgruppe, welche unter Führung des CIA im Kampf „gegen den Kommunismus“ z.B. für das von Faschisten veranstaltete Massaker in Bologna oder auch auf dem Münchner Oktoberfest verantwortlich gemacht wird. Einer Killereinheit der Nato, die noch nie Berührungsängste im Umgang mit Rechtsradikalen hatte. Und die sich jetzt in der Türkei zum Beispiel unter dem Begriff des „Tiefen Staates“ als Konterevolution in Permanenz unausrottbar zu machen sucht. Der Kommunismus ist tot, es lebe der Kampf gegen den Kommunismus. So könnte man das Programm dieses Netzwerkes auch beschreiben. Ein Gespenst bekämpft das andere.

faz.net/aktuell/politik/inland/vernichtete-akten-chefin-des-berliner-verfassungsschutzes-geht

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  • Von Anlocken und verfolgen am 2. Januar 2013 um 16:02 Uhr veröffentlicht

    […] Staat“, jener pantürkisch-faschistischen Geheimloge, dessen Existenz sich vermutlich dem Gladio-Netzwerk verdankt. Der darin verstrickt gewesene ehemalige Innenminister Mehmet Aga soll angeblich im […]

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