Wo wäre Kapital und Arbeit überhaupt besprochen?

Wo wäre Kapital und Arbeit überhaupt besprochen?
Es ist wichtig nach dem jeweiligen Standpunkt zu fragen. Nicht nur, weil Fakten Standpunkte unhinterfragt zur Schau stellen, sondern weil so die „Dinge“ nur außerhalb der realen Verhältnisse besprochen wären. Nehmen wir den behaupteten Fakt eines Bofinger bzgl. einer größeren „Verteilungsgerechtigkeit“. Ein Sarrazin lässt da die „Fakten“ sprechen, bzw. den „Steuerzahler“. Nicht nur, dass sich da der bürgerliche Standpunkt selbst zu bespiegeln sucht, sondern, dass genau ein solcher mit dem Thema nur spielt. Wo bei Bofinger von Verteilungsgerechtigkeit innerhalb der EU die Rede ist, also eigentlich nur von Europas nationalen Handels- und Leistungsbilanzen, da lässt ein Sarrazin – und dabei Bofingers Ungenauigkeit nutzend – durchblicken, dass eine DM (selbst wenn sie aufgewertet sei!) – im Gegensatz zum Euro – eben nicht nur diesbezüglich „Deutschland“ nützte, sondern auch dem gemeinen Manne. Doch wo wäre Kapital und Arbeit überhaupt besprochen?


faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsbuecher/sarrazin-rezensiert-bofinger-buch-braucht-deutschland-den-euro-oder-braucht-es-ihn-nicht

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