Welchen Sinn macht ein ewig dunkles Etwas?

Welchen Sinn macht ein ewig dunkles Etwas?
Es bleibt uns Lisa Randall, wie übrigens auch die anderen Stringtheoretikern, wie Brian Greene z.B., die Antwort auf die Frage schuldig: Was ist überhaupt ein Urknall? Bei Stephan Hawkings Beschäftigung mit den sog. Schwarzen Löchern sähe ich mich da schon in einer „besseren Gesellschaft“. Die Vorstellung, dass es eigentlich keinen Urknall gibt, im Sinne eines singulären Ereignisses, kommt da einem schon. Denn es scheint sich ein (uns bekanntes) Universum eben durch diese „Schwarzen Löcher“ hindurch fortlaufend zu rekonstruieren. Ohne den Tod des Alten eben kein Neues. Wie im richtigen Leben. Und auch wenn es uns so erscheinen mag, als ob eben dieses uns bekannte – von Galaxien erfüllte – Universum im Ganzen in Richtung ewiger Dunkelheit tendiert (so wie wohl schon aus der Dunkelheit gekommen), so will sich genau das dem logischen Verstand schon nicht mehr erschließen. Denn welchen Sinn macht ein ewig dunkles Etwas „am Ende“ (oder zu Beginn) jener aufwändigen Entropieentwicklung.


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