Es taumelt das Kapital von Finanzkrise zu Finanzkrise

Es taumelt das Kapital von Finanzkrise zu Finanzkrise
Krisen im Kapitalismus sind unvermeidbar. Aber der Kapitalismus ist das nicht! Die Produktivkraftentwicklung im Kapitalismus ist eben nicht nur Überwindung „rückständiger“ Ökonomien, sondern zugleich Verhinderung wahrhaft revolutionärer Produktivkräfte. Was im Übrigen den Grund zu verschleiern hilft, warum Massenarbeitslosigkeit als unhintergehbare Kehrseite des kapitalistischen Wohlstandes akzeptiert wird. Denn hier liegt der blinde Fleck des Kapitals. Solange z.B. Öl (oder auch Uran) gerade deshalb so wohlfeil ausgebeutet werden kann, weil sich die enormen Profitpotentiale einer gigantischen Kapitalkonzentration verdanken, welche z.B. so mächtig ist, dass dem ganzen Globus ungestraft die wahren Kosten aufgedrückt werden können, werden uns mit den Monopolpreisen eben nicht nur „überhöhte“ Preise aufgezwungen, sondern zugleich eigentlich – gesellschaftlich betrachtet – künstlich niedrig gehaltene Preise. Und genau genommen ist das eben jener Protektionismus, den überwunden zu haben, ein transnationales Kapital sich nur einbildet. Und Protektionismus ist per definitionem Schutz überholter Produktivkräfte. Und wo es einem Kapital an Mut fehlt, nämlich dahingehend, zuzugeben, dass mit der Realisierung von Monopolprofiten der Gesellschaft eben die Kraft geraubt worden ist, die sie benötigt, um wahrhaft revolutionäre Produktivkraft hervor zu bringen, da bleibt diesem nur übrig seine Zukunft zu verzehren. In sturer Leugnung eben jener Janusköpfigkeit der kapitalistischen Produktivkraftentwicklung taumelt das Kapital von Finanzkrise zu Finanzkrise.

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Ein Trackback

  • Von Es platzt eine ideologische Blase am 28. Januar 2014 um 16:36 Uhr veröffentlicht

    […] nicht gleich Kosten Das ist ja ihr Phantasma, Herr Gerlach, dass Sie die ausgewiesenen Preise für die Kosten halten. Die ganze französische Nation zahlt den wahren Preis. U.a. auch durch Rückständigkeit […]

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