Es bleibt eine Frage

Es bleibt eine Frage
Das erinnert mich ein wenig an B. Travens lakonischen Stil. Die Dinge ungeschminkt beschreiben, heißt sie entlarven. Doch bleibt eine wichtige Frage: wer inszeniert das in Wahrheit? Ein Aufsteiger aus den Elendsvierteln oder nicht doch das Kapital höchstpersönlich? Doch scheint es komplizierter. Wenn die Mädels mit „dem Teufel“ am liebsten schlafen wollen (und die Jungs das nicht mal eifersüchtig macht), wird es Zeit, etwas zu begreifen. Ist doch deren „Verliebtheit“ in des Teufels aktuelle morphologische Erscheinung nur der ganz gewöhnliche Wahnsinn. Der Wahn des „Konsumidioten“, des bürgerlichen Subjekts, des „automatischen Subjekts“ (Karl Marx). Wir alle sind Automaten des Systems. Der Missbrauch durch das Kapital ist des Subjekts Obsession (die Parallelen zu Kubricks „Eyes Wide Shut“ sind unverkennbar). Die Kreditkarte, von der wir annehmen, dass sie unsere Freiheit erweitert, unseren Lustgewinn gar vergrößert, wird von uns in Wahrheit bedient. So bedient, wie ein Jay-Z von seinen „Schlampen“.

faz.net/aktuell/feuilleton/pop/rapper-jay-z-er-ist-einfach-gott-geworden-13-06-12

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