Kapitalismus in der Form der sozialistischen Phrase

Kapitalismus in der Form der sozialistischen Phrase
Irgendwie scheinen mir das die Ansichten Lafontaines zu sein, die Frau Wagenknecht hier zum Besten gibt. Und natürlich ist das alles andere als sozialistisch. Die EZB druckt frisches Geld und gibt das an die EFSF und diese weiter in Form billiger Kredite an notleidende Staaten (wie dann wohl auch der Realwirtschaft). Das ist Sozialdemokratismus reinsten Wassers, bzw. Kapitalismus als sozialistische Phrase. Wo Finanzgeschäft längst eine Wette auf die Realwirtschaft ist, ist deren Finanzierung (durch dieselbige) die reine Farce, wie das Beispiel Kirch./.Deutsche Bank allmählich deutlich macht: Die Deutsche Bank wettet auf das Kirchimperium und gleichzeitig bietet sie sich als Finanzmakler an. Und wo solches erreicht ist, ist das Kapital als Privatgeschäft obsolet. Würde das Kapital das zulassen, würde die nächste Krise den Sozialismus gebären. Nicht in Form der Revolution, denn als eines sich selbst enteignet habenden Kapitals. Und Sozialdemokratismus ist die Spekulation auf eine solch rein abstrakte Option.

faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/kapitalismus/europa-in-der-krise-schluss-mit-mephistos-umverteilung-08-12-11

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Ein Trackback

  • Von Zwei Heroen des wissenschaftlichen Sozialismus am 13. Dezember 2012 um 16:04 Uhr veröffentlicht

    […] nur her trabt, wie die übliche rechte, linke oder gar “ultralinke” Sozialdemokratie, für die sie letztlich agiert. Wir werden sehen, ob sie Hegel, die Dialektik eines Hegel, für die sie als “Fachfrau” […]

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