Nur ein Wurm im Schlangennest

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Nur ein Wurm im Schlangennest
Es nähert sich die arabische Revolution genau der Grenze, die der Iran noch zu schützen hoffte (vgl. mein: „Alternative Ordnungsmacht“). Es darf natürlich angenommen werden, dass die USA diese Revolution(en) zu nutzen wissen, für ihre Roll-Back-Strategie im Ölgürtel Nordafrikas und Vorderasiens nämlich. Nur waren es die arabischen Nationalisten selber, die durch ihre Komplizenschaft mit dem Ölkapital ihre „antiimperialistische“ Propaganda blamierten. Die Revolution der Massen ist daher eine gerechte Sache. (vgl. mein: „Wo die gekrönten Häupter stürzen, da stürzt ein Weltbild“.) Und noch ist nicht entschieden, ob die Konterrevolution seitens des Imperialismus dieser den Schneid abkauft ((vgl. mein: (Anti)-Al-Qaida-Falle)). Wenn allerdings die Marionetten des Kapitals vom Kapital selber weggeräumt werden, bleibt Vorsicht angesagt. Das Kapital ist eine solche Schlange, die ihre Opfer sowohl mit Gift, als auch mit ihrer Würgekraft erledigt. So oder so aber spielen „nationale Bewegungen“ innerhalb des imperialistischen Weltsystems nur dort noch eine Rolle, wo sie als Reserve der sozialistischen Bewegung auftreten. Und wo der Sozialismus fern ist, da ist der (bürgerliche) Nationalismus nur ein Wurm im Schlangennest.

faz.net/Massaker in Daraa: Syrien erklärt Demonstranten den Krieg, 24.03.2011

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3 Trackbacks

  • Von Grund zur Revolte am 26. März 2011 um 21:14 Uhr veröffentlicht

    […] Nun gut, er ist kein Marxist, nicht mehr. Aber er stand ihnen gegenüber. Und er bewies sich als Marxist unter Schlangen, er war die Schlange unter den Marxisten. Der Kluge unter den Dumpfbacken. Wahrlich, einem Nathan […]

  • Von Das Interesse des Kapitals: Demokratie Ja, Nationenbildung Nein! am 31. März 2011 um 17:37 Uhr veröffentlicht

    […] haben scheint. Ob die aktuellen revolutionären Bewegungen da was nachbessern, darf nicht nur bzgl. Syriens bezweifelt werden. Abgesehen davon, dass der arabische Nationalismus so desavouiert ist – durch […]

  • Von Der Antisemitismus existiert nicht nur als „Keule“ am 14. Oktober 2013 um 20:14 Uhr veröffentlicht

    […] tangiert doch zu sehr die globalen Interessen der USA. Warum greift die Nato Gaddafi an, nicht aber Assad? Und schon gar nicht Ahmadinedschad? Ich denke, dass die Spekulation über einen Krieg gegen den […]

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