Wo die Blinden gegen das Licht agieren

Wo die Blinden gegen das Licht agieren
Auf die neoliberale „Marktradikalisierung“ scheint jetzt die Wortradikalisierung der Populisten zu folgen! Tick–Tack; so für gewöhnlich das Pendel in einem nahtlos wirkenden automatischen System. Von Profi-Darstellern so glatt repräsentiert wie ein Börsenparkett erscheint. Doch gewisse Claqueure sind so wenig obsolet wie das „hysterische Subjekt“, das hier gegen sich zu wirken scheint. Wenn es ein ansonsten Subalterner des globalen Kapitals einem US-Trump gleich macht und dem amtierenden US-Präsidenten ungerührt den Stinkefinger zeigt, scheinen nicht nur die Fettbrocken gegen die Suppe zu agieren auf der sie so komfortabel schwimmen sondern auch ein eigentlich klarsehender Autor wie Stephan King sich dazu veranlasst, lediglich diese spezielle Fett-Verbrockung kritisch zu sehen (z.B. in dem er eine Hillary Clinton im Gegensatz zu Trump für wählbar hält). Die Suppe selber wäre doch ganz passabel. Es drängt sich dem erstaunten Publikum das geradezu „phantastischste“ Phantasma zur (Selbst-)Betrachtung auf: jener „Klassenkampf“, der die Blinden gegen das Licht agieren lässt.

faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/philippinen-praesident-duterte-wird-unberechenbar

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