Der Mensch fordert immer noch sein Menschenopfer

Der Mensch fordert immer noch sein Menschenopfer
Die Helden werden heute nur noch in der 3. Welt“ auf den Barrikaden der Revolution getötet. Wenn sie nicht nach James-Bond-Methode gemeuchelt werden, sterben sie heute ob der Bedeutungslosigkeit, die sie recht bald erfasst. Was ist mit Wikileaks seit Assanges Flucht in die Botschaft? Ein E. Snowdon scheint erkannt zu haben, dass ein nur digital geführter Kampf auch nur eine digital geführte „Solidarität“ bewegt. Der Mensch fordert immer noch sein Menschenopfer. Und es zeigt sich auch in den Aktionen vom kurdischen Tunceli bis zum deutschen Frankfurt/Main, wie ein in Bedrängnis geratener Staat diese Opfer allzu gerne bereit ist, zu liefern. Neben den Hardlinern aus den USA sind womöglich die Erdoğans /die Rheins die zuverlässigsten Reserven der Revolution. Der völlig entgrenzte Staat in den Händen einer bedenkenlosen Kapitalmafia macht die Solidarität so notwendig wie praktikabel.

faz.net/aktuell/politik/ausland/amerika/nsa-affaere-informant-edward-snowden-hofft-auf-politisches-asyl

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2 Trackbacks

  • Von Die Debatte nicht dem Zynismus der Medien überlassen am 12. Juni 2013 um 22:07 Uhr veröffentlicht

    […] von Machtkämpfen war.“ Das durchschaut zu haben, würde womöglich bedeuten, dass dieser junge Mann etwas von Dialektik verstünde. Es steht aber zu befürchten, dass er sich einfach nur am Zynismus […]

  • Von Gegen den herrschenden Nonsens am 29. August 2013 um 17:45 Uhr veröffentlicht

    […] Doch, wie gesagt: die Debatte macht‘s. Und da schadet auch die Keule des Nihilismus nicht. Denn nihilistisch ist diese Gesellschaft längst. Doch autistisch erst seit Jüngstem. In einer Zeit, in der es der politischen Kaste, wie der […]

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