Die Mietpreissteigerung war und ist gewollt

Die Mietpreissteigerung war und ist gewollt
Die Mietpreisentwicklung ist natürlich gekoppelt an ganz bestimmte Interessen, welche sich mit dem sog. „Neue-Heimat-Skandal“ erstmals ziemlich öffentlich positionierten. Der sog. soziale Wohnungsbau wurde im Windschatten dieser Skandale rigoros zurückgefahren. Das Ziel war definitiv die Verteuerung des gesamten Mietwohnraums. Es wurden Gesetze erlassen, welche dafür sorgen, dass bei Neuvermietung die Mieten dramatisch steigen. Gleichzeitig sorgte man mit der sog. Fehlbelegungsabgabe für eine Mieterflucht aus den noch billigen Sozialwohnungen, was die Wanderungsbewegung erst so richtig in Schwung brachte, also die Neuvermietung befeuerte. Kernstück der Mietpreissteigerung im sozialen Wohnungsbau waren aber die Sanierungsmaßnahmen, die die Gesellschaften oft gegen den Willen der Bewohner durchsetzten. Instandhaltungen, die über Jahrzehnte verschleppt wurden, konnten jetzt zu Lasten der Mieter getätigt werden, getarnt als Modernisierungsmaßnahmen, was die Mieten im sozialen Wohnungsbau explodieren ließ.

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