Ist das (schon wieder) deutsche Außenpolitik?

Ist das (schon wieder) deutsche Außenpolitik?
Die Türkei ist selber ein Staat, der, da die gegenwärtige instabile Lage im Nahen und mittleren Osten abenteuerlich ausnutzend, morgen zum Objekt einer solchen militärischen Intervention werden könnte. Ich sehe da, besonders mit dem Machtantritt der türkischen Islamisten (welche schon immer mit den türkischen Faschisten, den „Pantürken“, paktiert haben) unter Erdoğan, gewissermaßen alte Gelüste aufflackern. In Konkurrenz mit den anderen Mittelmächten in der Region, insbesondere dabei mit Iran, strebt die Türkei nach alter quasi kolonialer Herrlichkeit. Gingen bisher die Hauptanstrengungen in Richtung ehemals sowjetischer Staaten, wie Aserbaidschan u.a., so liegt der Fokus jetzt (wieder) auf den nordafrikanischen, also arabischen Ländern. Auch das Thema Kurdistan beunruhigt die Türkei dort sehr. In genau dieses Abenteuer wird Deutschland nunmehr verstrickt. Die Frage wäre zu stellen, inwieweit das (schon wieder) deutsche Außenpolitik ist?

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