Durchsichtiges Manöver der Regierung

Durchsichtiges Manöver der Regierung
Die Absicht der Regierung ist so durchsichtig wie schäbig. Es geht ihr nur um die Begrenzung des Schadens für den Staatshaushalt. Ähnliches wird auch bei den Selbstständigen versucht. So sollen alle jene Rentenbeiträge zahlen, deren Einkommen dazu eigentlich nicht reicht. Auch viele Selbstständige leben am Rande des Existenzminimums. Hat sich doch dort längst rumgesprochen, dass jeder Cent in eine Rentenkasse Verschwendung wäre, wo keine ordentliche Rente bei rüber käme, also nur der Anspruch auf die Grundsicherung bliebe. Dass die Lebens- und Arbeitsverhältnisse hingegen selber eine Zumutung sind, für die Masse solcher Minijobber (mit Ausnahme vielleicht für jene, die sich da was zuverdienen wollen, Hausfrauen, Studenten…), bzw. Selbstausbeuter und nicht erst die trüben Rentenaussichten, das scheint der Regierung gleich zu sein. Deswegen ist der Vorstoß des DGB um vieles besser, zielt er doch auf die Verbesserung von prekären Arbeitsverhältnissen.

faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/arbeitsmarkt-und-hartz-iv/dgb-forderung-minijobber-sollen-bessergestellt-werden-16-03-12

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Ein Trackback

  • Von Das eigentliche Geheimnis des Exportwunderlandes Deutschland am 17. März 2013 um 21:36 Uhr veröffentlicht

    […] z.B. rechnet sich nur noch, da den Beschäftigten dort Bruttostundenlöhne weit unter dem Existenzminimum zugemutet werden, welche dann die Hartz-IV-Verwaltung auf das Niveau eines […]

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