(Wahl-)Geschenk an eine kritische Öffentlichkeit

(Wahl-)Geschenk an eine kritische Öffentlichkeit
Es würde mich nicht wundern, wenn diese Geschichte sich zur 2. Auflage der sog. Parteispendenaffäre auflädt. Schon die „erste“ (jene mit „Geldwäsche“ kontaminierte) ist durch Kohls Schweigen nicht abgeschlossen. Und was ist eigentlich mit den in Libyen gefundenen Waffen von Heckler & Koch? Was ist mit den Waffengeschäften um Schreiber, Pfahls & Co? Soll es wirklich dabei bleiben, dass diese ja ansonsten honorigen Figuren nur wegen Steuerhinterziehung verurteilt sind? Will sich die ganze bürgerliche Gesellschaft wirklich ähnlich „wohlfeil“ verurteilt sehen, wie ein berühmter Mafiaboss im letzten Jahrhundert? Wegen zudem nicht ordentlich versteuerten Waffengeschäften (und von den Parteispenden reden wir auch erst gar nicht) kriegen wir sie dran! Soll das etwa das „(Wahl-)Geschenk“ an eine kritische Öffentlichkeit sein? Das wäre ein billiges, zumal politisch wertloses. Wo doch jeder weiß, dass Steuerhinterziehung dem Bürger als Kavaliersdelikt gilt.

faz.net/aktuell/politik/inland/heckler-koch-bestechungsverdacht-bei-waffenhersteller-17-11-11

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  • Von Selbstmord auf Raten am 19. Januar 2012 um 19:38 Uhr veröffentlicht

    […] auf Raten Wie bei den Waffengeschäften/Geldwäsche/CDU-Parteispendenaffäre(n) um Strauss/(Pfahl)/Kohl /(Leuna)/Barschel…Man verhaftet die Knechte. Die Drahtzieher bleiben ungeschoren. Und ob der obskuren Beziehungen […]

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