Ein Raumgefühl nach Penrose

Ein Raumgefühl nach Penrose
„Ebenso wenig aber wie Fünfecke eine ebene Fläche ohne Lücken bedecken können, lässt sich der Raum mit den entsprechenden fünfzähligen Körpern ohne Zwischenräume füllen.“ Ich bin mir nicht sicher, ob man diesen Satz so stehen lassen kann. Mit dem „Penrose-Tile“ ließe sich belegen, wenn auch nicht endgültig, dass es geht. Außerdem wäre das Quasikristall in einem 6-dimensionalen Raum ein reines Kristall. Also entweder leben wir im falschen Raum (Kosmos) oder/und wir verstehen ihn nicht. Ein interessanter Aspekt, und der ergibt sich mir bei der Betrachtung der Anordnung der Fließen bei Penrose, ist, dass mir da ein dreidimensionaler und solchermaßen unendlich gefalteter Raum vor Augen kommt. Ein solcher kann natürlich problemlos in einen höherdimensionalen Raum integriert werden. Wenn also diese Quasikristalle real sind, was spricht gegen einen höheren als dreidimensionalen Raum? Bzw., und das wäre vielleicht gar die radikalere Option: was spräche dagegen, dass Raum überhaupt eine Frage der Perspektive ist.

faz.net/aktuell/wissen/chemie-nobelpreis-ein-stoff-mit-seltsamer-symmetrie-06-10-2011

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