Grau eingefärbt

Dass ich diesen Beitrag nun das 3. Mal posten muss, mit wenig Aussicht auf Erfolg vermutlich, entlarvt die diesbezügliche Berichterstattung in der bürgerlichen Presse der Heuchelei. Den Rassenkampf, den sieht man gerne angeheizt. Nicht aber den Klassenkampf. Gleich ob gegen schwarz oder weiß.

Grau eingefärbt
Ein wohl inszeniertes Ablenkungsmanöver. Da wird Stimmung gemacht gegen das „weiße Establishment“, ohne das mittlerweile „schwarze“ auch nur mit einem Wort zu erwähnen. Der Klassenkampf ist es, der das schwarze Post-Apartheitsheitregime eingeholt hat. Der nationalistische ANC ist genau dort gelandet, wo jede nationale – bürgerliche – Befreiungsbewegung irgendwann immer landet: im Gegenüber zum Proletariat – dem schwarzen wie dem weißen. Es wird Zeit, dass sich die marxistischen Revolutionäre aus dieser Front lösen und gegen sie Front machen. Bevor es zu spät ist. Und sie zu Komplicen in einem Rassengemetzel werden. Denn selbstredend werden auch die Weißen jetzt Front machen. Werden ihre nie gelösten Verbindungen zu den Sicherheitsorganen des internationalen Finanzkapitals spielen lassen. Das Apartheidsregime hat man vielleicht geopfert. Aber man wird nicht die herrschende Klasse dort opfern. Platin und Gold sind zwei gewichtige Argumente. Und in der Tat, die ist immer noch hauptsächlich weiß, wenn auch mittlerweile durch reichlich schwarz grau eingefärbt.

faz.net/suedafrika-die-jugend-treibt-es-auf-die-strasse-05-09-2011

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