Die Warnung kommt zu spät

Es ist schier unglaublich, dass ich diesen Beitrag nun zum Mal posten muss. Aber diesr Frank Rieger hat schon einmal einen Beitrag von mir unterdrückt.

Die Warnung kommt zu spät
Die Zuspitzung der Thematik, wie hier geschehen, in sog. Online-Idioten und Online-Defaitisten ist wohl naheliegend, dennoch verklärt sie mehr als sie erklärt. Denn das „perfide Ziel“ ist doch längst gelebte Realität. Auch außerhalb von Facebook, Google und Co. sind wir in eine Medienwelt eingewickelt, die gewissermaßen außerhalb wie innerhalb der Realität zu stehen scheint. Es ist geradeso als würden wir Überlichtgeschwindigkeit beobachten. Auf der einen Seite flutscht uns Dieter Bohlens „Deutschland sucht den Superstar“ vor den Augen nach rechts weg, um quasi gleichzeitig (dem überforderten Auge stellt sich das als instantane Teilung des Objekts dar, vgl. hierzu das Schaubild in Wikipedia zu den überlichtschnellen „Neutrinos“, auch diese Nachricht, quasi instantan zu lesen in allen Portalen und Netzen) als eines Stefan Raabs TV-Total nach links abzudriften. Die Realität wird von der Virtualität schneller ersetzt als sie selber verschwinden kann. Und in solchen Momenten haben wir quasi zwei Realitäten/geteilte, resp. eine davon, wenn nicht gar beide als Virtualität. Die Warnung kommt somit definitiv zu spät.

faz.net/facebook-das-ganze-leben-wird-zur-online-show-26-09-2011

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