Übersteigertes Selbstbewusstsein und Selbstzweifel

Übersteigertes Selbstbewusstsein und Selbstzweifel
Wenn die Deutsche Bank, nach dieser Einschätzung, das „gefährlichste Unternehmen der Welt“ ist, dann wären die deutschen Unternehmer, mit dieser Bank, die gefährlichsten in der Welt. Nun ja, ich gebe es zu: ein kleines Wortspiel. Zumal damit die Japaner paraphrasierend, welche als Unternehmer, nicht nur als Yakuza, nicht weniger gefährlich sein werden. Vielleicht daher ihre besondere Fähigkeit solches überhaupt einzuschätzen!? Spaß beiseite. Das Tandem Ackermann-Goldman-Sachs mag ein wenig unausgewogen sein, daher vielleicht die Gefahr! Ackermann muss mächtig Gewicht zulegen, um am Gegenüber zu einem Goldman-Sachs nicht in der Luft zu verhungern. Das macht nicht nur gierig, sondern auch risikofreudig, ja das Risiko übersehend. Und dass die Deutsche Bank, laut Helmut Schmidt, keine deutsche Bank mehr ist, macht dabei den Deutschen die Sache nicht angenehmer, wo der Souverän sich im Selbstzweifel befindet. Nicht nur unser Gold lagert da in Fort Knox, sondern womöglich auch unser Selbstwertgefühl. So wäre jener Mix aus übersteigertem Selbstbewusstsein (Ackermanns „V“ sei unvergessen) und eben jene deutsche Selbstzweifel – nicht wenige (Leser-)Beiträge hier gerade in der FAZ belegten dies am eigenen Beispiel -, die eigentliche Gefahr.

faz.net/Deutsche Bank: Ackermann hält an Rekordzielen fest, 03.02.2011

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Ein Trackback

  • Von Wie weit man gehen kann am 10. Februar 2011 um 19:43 Uhr veröffentlicht

    […] Politik – auch und gerade im Verhältnis zu den USA – neue Wege versucht werden. Nur welche? Goldman-Sachs ist der Seniorpartner der Deutschen Bank und damit wäre auch diese Bank – und damit Deutschland – wieder fester Teil des US-Finanzkapitals. […]

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