Die bürgerliche Gesellschaft ist nicht zu retten

Die Zensur der FAZ zeigt sich immer hartleibiger. Auch diesen Beitrag muss ich nun das 2. Mal posten.

Die bürgerliche Gesellschaft ist nicht zu retten
Ich hatte es schon erwähnt („Kontaminierte Integrationsdebatte“). „Integration“ wo hinein? Sind nicht gerade die Versuche selbst der Liberalen, ja gerade der, ein eindeutiges Indiz dafür, dass das Bürgertum dabei ist, diese, seine eigene, Gesellschaft zu verlassen („Das tragische Zeitalter der Liberalen“)? Parallelgesellschaften entstehen vorwiegend dort, wo das Ganze schon sich im Auflösen befindet. Sucht man dann diese Auflösung zu verhindern, begibt man sich in das Fahrwasser der geradezu repressiven Kräfte eben dieser sich auflösenden Gesellschaft. Die bürgerliche Gesellschaft ist nicht zu retten. Allerdings müssen sich revolutionäre Kräfte sehr wohl distanzieren von konterrevolutionären. Doch die erste Konterrevolution findet statt inmitten dieser Gesellschaft, nämlich dort, wo die herrschende Klasse um die richtige Methode im Umgang mit eben diesem Auflösungsprozess streitet (Sarrazin./.Schnarrenberger) und dabei ihre repressiven (wie auch ideologischen!, nicht wahr, Frau Kelek?) Apparate aufrüstet.

faz.net/Islam-Debatte: Das ist Kulturrelativismus, 15.2.2011

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  • Von Unter Inkongruenter Flagge am 16. Februar 2011 um 20:44 Uhr veröffentlicht

    […] dass der totale Krieg gegen den Islam von modernen „Amazonen“ geführt wird – Aayam Hirsi Ali, Kelek, Schwarzer. Was vielleicht gerade noch akzeptabel wäre, wenn dies nicht unter einer völlig inkongruenten […]

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