Die gemeinsame Wurzel von Ökonomismus und Terrorismus

Die gemeinsame Wurzel von Ökonomismus und Terrorismus
Es ist auffallend, dass auch die FAZ sich nicht über die anekdotische Auseinandersetzung mit der Rosa- Luxemburg-Konferenz in Berlin zu erheben vermag. Es mag interessant sein, dass ausgerechnet die Führerin der erzopportunistischen DKP – Bettina Jürgensen -, der einzigen Partei übrigens die das einstige SED-Regime immer noch als sozialistisch verherrlicht, zusammen mit dem EX-RAF-Mitglied Inge Viett den Lippenbekenntnissen einer Frau Lötzsch zum „Kommunismus“ Beifall zollt. Aber erheblich bezeichnender finde ich, wie da eine Frau Viett, eben offenbar auch zusammen mit dieser Frau Jürgensen, in Lenins „Was Tun?“ eine Bestätigung für die Unterschätzung der revolutionären Theorie zu finden glaubt (Frankfurter Rundschau). Das Gegenteil ist der Fall. So setzt sich Lenin gerade in diesem Buch mit eben jenen Leuten auseinander, die seinerzeit in Russland die Spontaneität anbeteten, die Theorie also verachteten. So schreibt er: „Die Ökonomisten und die heutigen Terroristen haben eine gemeinsame Wurzel: das ist eben jene Anbetung der Spontaneität…“ (ML-Werke, LW Bd. 5, III. Trade-unionistische und sozialdemokratische Politik, d) Was hat der Ökonomismus mit dem Terrorismus gemein? S. 431, letzter Zugriff 11.01.2011).
Und so wie gerade die RAF bewiesen hat, dass die Unterschätzung der Theorie zwangsläufig zum Terrorismus führt, so hat eine SED bewiesen, dass der Ökonomismus zwangsläufig den Kapitalismus gebiert.

faz.net/Kommunismus in der Linken: Gysi bittet um Solidarität mit Gesine Lötzsch, 11.01.2011

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Ein Trackback

  • Von Alles wider bester Absicht am 8. März 2011 um 00:24 Uhr veröffentlicht

    […] offenbar so „unbekannt“, wie es eben auch ungelegen gekommen wäre, in ihrer beider „terroristischen“ wie auch „ökonomistischen“ Anschlag, nämlich auf die Grundsätze einer revolutionären Kritik (der politischen Ökonomie des […]

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