Die Grünen, der Eiserne Kanzler und die Kriegserklärung

Die Grünen, der Eiserne Kanzler und die Kriegserklärung
„Die Partei drücke sich vor der Verantwortung und stelle sich den Realitäten nicht.“ Das ist ja fast ein Angebot! Was auch machen, wenn davon auszugehen ist, dass die Liberalen bis 2013 unter die 5%-Grenze gerutscht sind? Und noch einmal eine Große Koalition? – Das dürfte wohl nur worst case sein, denn ein Sozialdemokratismus à la – ja was eigentlich? – wird so langsam obsolet. Das bedeutet auch, dass die Grünen das letzte bisschen Unschuld verlieren, welche Teile von ihnen immer noch vor sich her tragen wie eine Monstranz. Und bis dahin dürfte auch das Räsonieren über den angeblich „linken Trittin“ überholt sein. Jene groß-kleinbürgerliche Koalition, die da im Kommen ist, wird dem Patriotismus eines Westerwelle noch einen drauf gesetzt haben, mit einem Cem Özdemir als Außenminister und einem Trittin als Arbeits-, Sozial -und Bluecardminister (incl. vielleicht einer Frau Schwarzer als Staatssekretärin für Frauenkarrieren/nicht zu verwechseln mit dem klassischen Familienministerium, das man dann der CSU überlassen könnte, als Teil eines Subordnungsministeriums für nicht integrierbare Minderheiten) auf jeden Fall. Und wenn dann noch ein Eiserner Kanzler, nämlich von und zu Guttenberg, über all dem thronte, wäre die Kriegserklärung an die Welt perfekt.

http://www.faz.net/Merkel attackiert Grüne:„Verbandelt mit dem Wort dagegen“, 24.11.2010

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Ein Trackback

  • Von Unendliche Dummheit oder unglaubliche Arroganz am 18. Februar 2011 um 19:12 Uhr veröffentlicht

    […] im Keller hat, wenn man sich linksextrem organisiert. Ist das so eine Art Apriori-Verbrechen? Dem Trittin kann man ja vorwerfen was man will, aber eine […]

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