Als Vision dem Sozialismus recht nahe

Als Vision dem Sozialismus recht nahe
Es wäre daher eine gute Idee, die „Arbeiten, die keine machen will“ durch Maschinen zu ersetzen. Obwohl ich selber kein Freund der Begründung sowie Finanzierung dieses Grundeinkommens von Herrn Werner bin (so soll das ja finanziert werden durch höhere indirekte Steuern! – Nachtigall ich hör dir trapsen), so habe ich aber in Erinnerung, dass er auch argumentiert hat, dass die Arbeiten, die keiner machen will, auch keiner machen soll. Und es arbeiten auch nur die Menschen, die arbeiten wollen. Das schüfe Anreize für eine innovativere Produktivkraftentwicklung, ohne sog. Entlassungsproduktivität und eben am Menschen orientiert. Ein wenig utopisch im Bezug auf die Machbarkeit in einer kapitalistischen Gesellschaftsordnung, aber als Vision und vor allem mit eben dieser Begründung einem Sozialismus recht nahe. Die Befreiung der Arbeit wird auf jeden Fall damit beginnen, dass Arbeiten, die keiner machen will, bzw. soll, auch keiner machen muss. Die technische Entwicklung wird sich daher in einem solchen Sozialismus von der im Kapitalismus grundsätzlich unterscheiden. Und ich sagte es schon an anderer Stelle: ein solches Grundeinkommen stelle ich mir vor als Übergang vom der sozialistischen Noch-Klassengesellschaft in die klassenlose.

faz.net/Bedingungsloses Grundeinkommen: Eine Idee erhitzt die Gemüter,07.11.2010

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