Der smarte Puff vor der Haustür

Der smarte Puff vor der Haustür
Kuba war nie ein sozialistisches Land, seine Revolution bestenfalls eine nationale, eine antiimperialistische, im Prinzip aber nur eine anti-us-amerikanische. Zum Bündnis mit der Sowjetunion gezwungen, sonst wäre es wohl am ausgestreckten Arm der USA verhungert, musste es sich allerdings zu einem Sozialismus bekennen, der zu der Zeit in der Sowjetunion schon selber im Ruf stand einer korrupten Oligarchie untergeordnet worden zu sein. Faktisch ist Kuba eine Militärdiktatur, und der Diktator heißt schon lange Raoul Castro. Ein Mafioso, der im Ruf steht, auch mit dem Rauschgifthandel – über Panama – Devisen zu erwirtschaften. Die USA benötigen die kriminellen Exilkubaner gar nicht mehr, um dieses Land wieder zu dem zu machen, was es schon einmal war: der smarte Puff vor der Haustür. Die kommunistische Phraseologie ist genauso ein Witz wie die in Nordkorea. Es ist ein faschistisches Regimes, ein solches, welches all zu typisch ist, für diese Region, in Mittel- wie Südamerika, im Hinterhof der USA. Die Isolationspolitik der USA, die aus verletztem Stolz heute noch aufrecht erhalten wird, ist der eigentliche Grund für die lange Lebensdauer dieses Regimes, sie trägt zu dessen Konservierung bei.

faz.net/Politische Gefangene in Kuba:Rattenjahre mit Giraffeneintopf, 16.07.2010

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Ein Trackback

  • Von Zu viele Teilhaber machen das Volk für gewöhnlich noch ärmer am 9. September 2010 um 17:42 Uhr veröffentlicht

    […] anderen Seite hat er in Kuba nichts mehr zu sagen, das politische Geschäft betreibt längst sein Bruder Raoul. Und dieser ist es, der ein kubanischer Gorbatschow sein möchte. Einer, der sich das Geschäft mit […]

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