Am arabischen Wesen soll die Welt genesen!

Am arabischen Wesen soll die Welt genesen!
Ich glaube, dass die Araber das einzige Volk sind, gegen das ich definitiv was habe – ja, ich gestehe es, ich bin ein klein wenig rassistisch, in diesem Punkt -, denn hab sie mal als Nachbarn: die sind so laut, dass man meint, sie stünden dir direkt in der Wohnung. Das muss von der Wüste kommen, der fast unbewohnten, da hat man wenig Nachbarn; und wenn man nicht laut redet, merkt man nicht, dass man überhaupt irgendwo ist.

Ernst beiseite: jetzt gibt’s aber doch hoffentlich bald eine Palmenhalbinsel im Tegernsee?! Ansonsten sollte Bayern nicht so unpatriotisch sein, und soll seine romantischen Destinationen endlich der Welt vererben. Wer soll den die Deutschen retten, aus der Krise? Der Export geht nach China, und der Import nach Arabien, Araberimport. In der Türkei sollen die an einem Tag so viel Geld ausgeben, wie so mancher Deutscher in einer Woche, selbst die Russenmafia kommt da nicht mehr mit, las ich kürzlich hier in der FAZ (nicht das mit der Mafia, so was schreibt die FAZ nicht).

Also Ihr Deutschen, das ist mal ein Knaller: Am arabischen Wesen soll die Welt genesen!

Der „Methusalemkomplex“ und die Beurteilung von Religion ganz grundsätzlich
@HansMeier555„Irgendwas muss der Islam dem Christentum aber schon voraus haben“.
Ich persönlich glaube nicht, dass irgendeine heute ausgeübte Religion der anderen etwas voraus hat. So zu denken, das entspricht meiner Meinung nach definitiv vormodernem Denken. Ich halte es ehe da lieber mit Marx, der da meinte, dass mit Feuerbach die Kritik an der Religion (die Beurteilung von Religion ganz grundsätzlich) „in der Hauptsache erledigt ist“ (Thesen über Feuerbach, jetzt mal aus dem Gedächtnis zitiert). Das Christentum ist schlichtweg die ältere Religion, und hierin finden wir vermutlich auch die wahren Gründe für die Entstehung eines „Methusalemkomplexes“ (Frank Schirrmacher redet natürlich von einem Komplott, was sich so besehen als Komplex erweist), den Mangel an Charme solcher Kulturen: nämlich die Alterung der Kultur, die der Überalterung der Gesellschaft, wie dann auch der Menschen selber, in aller Regel voraus geht. Der Islam ist 600 Jahre jünger, insofern hat er noch den Charme der Jugend.

Und was die andere abrahamitische Richtung angeht, die jüdische nämlich, welche ja die Urmatrix auch für Christentum und Islam ist, da kann man nur festhalten, dass diese Religion ohne die Juden, die heutigen Israelis in der Hauptsache wohl, längst ausgestorben wäre. Und Minderheitenveranstaltungen dieser Art haben in etwa den Charme, den das Frankfurter Amt für Migration (und Inklusion, müsste man jetzt noch hinzufügen) wohl hätte, wäre es nicht in einem popeligen Exsozialamtsgebäude untergebracht, sondern auf der Südseite des Mains, in einer mondänen und ob des Schatten werfenden Flusses in künstlichem Licht getauchten Villa. (Komme mir jetzt bloß keiner mit Buddhismus, Hinduismus oder anderen noch älteren Religionen, denn erst der Monotheismus löst die Götterwelt endgültig aus ihrer magischen Vorzeit, trennt die Götter von den Geistern also, und wäre damit ein anderes Thema). Übrigens mein Nickname lautet: Devin08 (nicht 09)

@Vroni: Ich widerspreche nicht, bzw. nur ganz leise, indem ich annehmen möchte, dass die Reichen – gleich wo auf dieser Welt – die Lärm verursachenden Dinge von ihren Dienstboten erledigen lassen, und bzgl. der Araber dürfte gelten, dass in der Wüste ehe nur noch die Berber hausen, welche ja keine Araber sind, sondern sowas wie Wüstenvandalen (sagte mir mal ein Araber).

Plaudern wir noch ein bisschen, die Zeit verläuft so schneller
@HansMeier555: Sie haben natürlich Recht. 600 Jahre später in die Welt gesetzt, bedeutet nicht automatisch 600 Jahre später wieder aus dieser hinaus befördert. Natürlich verläuft die Zeit heute quasi schneller. So glaube ich auch nicht, dass der Kapitalismus noch einmal 500 oder gar 600 Jahre leben wird, vielleicht noch 50 (in der Zeitrechnung der nun abfolgenden Klimakatastrophe vielleicht, vielleicht noch 100, vielleicht maximal noch 150 Jahre (das wäre furchtbar lang, und vermutlich mit entsetzlichen Kriegen und Bürgerkriegen verbunden), und mit diesem dürften sich dann alle Religionen definitiv verabschiedet haben, einschließlich des Islams also. Das worüber wir also heute reden, ist Schnee von gestern, denn die, die heute geboren werden, haben eine gute Chance eine neue Geschichte aufzumachen, wenn sie nicht gar das Ende der Geschichte erleben.

Plaudern wir noch ein bisschen, die Zeit verläuft so schneller

Sozialneid?
@Rosinante: „Kann dann der Marxismus etwas Anderes sein? Und, ist der Marxismus wahr?“ Sie versuchen den Marxismus zu einer scholastischen Selbstbetrachtung zu verführen. Dabei ist die Antwort – ohne Scholastik – relativ einfach, und von Marx längst beantwortet, bzw. von Lenin in diesem Fall, denn diesen zitiere ich hier:
Der Marxismus ist das System der Anschauungen und der Lehre von Marx. Marx war der Fortführer und geniale Vollender der drei geistigen Hauptströmungen des 19. Jahrhunderts in den drei fortgeschrittensten Ländern der Menschheit: der klassischen deutschen Philosophie, der klassischen englischen politischen Ökonomie und des französischen Sozialismus in Verbindung mit den französischen revolutionären Lehren überhaupt.“ (Marx-Engels-Marxismus, Dietz Verlag Berlin 1971, Einzelausgabe, S. 10).
Keine Frage, wenn man den Klassenkampf als Sozialneidbewegung denunzieren möchte, findet man auch entsprechende Stellen im Marxismus, denn der Marxismus ist ohne diesen Klassenkampf nicht denkbar, denn er ist wohl „Vollender der drei Hauptströmungen“, aber dies ist er nur in Verbindung mit der revolutionären Bewegung des Proletariats.
Im Übrigen würde ich Sie doch darum bitten, mir eine einzige Stelle zu zeigen, wo ich zum Beispiel, und ich beziehe mich auf Marx in geradezu jedem Beitrag, hier, wie überhaupt in der FAZ, bzw. in meinem Weblog, wo ich sozialneidisch argumentiere.
Sollten Sie so eine Stelle gefunden haben, dann könnte man das von Ihnen hier als Argument stehen lassen, bis dahin ist es nur billige Polemik.

Der Eine
@BertoldIV: Es ist immer alles komplizierter, als man es in Worten fasst. Doch ist der Ursprung geradezu „biblisch“ belegt. So kann man auch das alte Testament als die gemeinsame Bibel aller drei abrahamitischen Religionen bezeichnen. Aber natürlich kommen dann noch weitere Quellen – philosophischer wie historisch-politischer Provenienz – dazu. Welche da wären: die Rituale des Mitraskultes bei den Christen. So war Kaiser Konstantin oberster Priester des Mitraskultes (die Mitraskrone, die Bischofskleidung, all das und mehr, so stammt auch die „unbefleckte Empfängnis“ aus diesem Kult, haben die Christen von da übernommen, bzw. ist ein Einfluss zu spüren), aber auch die Friedenstaube, welche heute noch ein heiliger Vogel bei den Persern ist, dann aber auch, und nicht nur wegen Konstantin, kommt das nach nacharistotelische griechische Erbe hinzu, das von den Christen umgeschriebene, und nicht zuletzt das durch Saulus/Paulus hinzu gefügte römische (Macht-)Element. Schließlich und endlich wurde das Ganze noch einmal dem modernen Abendland angepasst, usw. usf., was dann zur Spaltung in katholisch-protestantisch und orthodox führte.

Der Islam hingegen entstammt politisch den Klasseninteressen der arabischen Händler- und Seefahrerklasse des frühen Mittelalters. Im Kern ging es um die Stellung der Frau (scheint heute noch das Thema zu sein!). Im vormohammedanischen Arabien gab es 2 Formen der Geschlechterbeziehungen, da gab es die Sadik(a)-Beziehung, was nichts weiter als Freundschaft bedeutet. Mann und Frau gehörten getrennten Familien/Gens/Sippen an. Die Frau konnte jeder Zeit den Mann verlassen und zu ihrer Familie zurück kehren. Bornemann führt diese Beziehung direkt noch auf matristische Ursprünge zurück (Das Patriarchat, vgl auch: „Der persische Hafiz, die (Homo-)Erotik und der Nihilismus“.

Daneben gab es aber schon die Baal-Beziehung, den Vorläufer der modernen Ehe. Baal ist nichts anderes als Herr über Haus, Hof, Vieh und Frauen (wir kennen das vom goldenen Kalb, im Zusammenhang mit der Mosesgeschichte und den 10 Geboten, so beteten die untreuen Juden das goldene Kalb, gen. Baal an!). Die Frau in dieser Beziehung gehört somit zum Haushalt des Mannes, ist sein Eigentum und kann diesen nicht einfach verlassen. Die Araber in dieser Zeit hatten ein Problem. So waren Seefahrer zum Beispiel oft Jahre unterwegs, und als sie nach Hause kamen, war die Frau weg, in aller Regel mit allem, was ihm gehörte, oder eben beiden (nicht alle waren eben so treu, oder auch so blöde, wie eines Odysseus’ Penelope, die da mindestens 20 Jahre auf die Rückkehr des dann alt gewordenen Mannes gewartet haben muss). Die arabische Sadik-Beziehung kannte solche Verpflichtungen nicht, die Trennung war wohl eher die Regel. So war die erste mohammedanische Reform die Ehereform, sprich: die Abschaffung der Sadik-Beziehung.

Nun bekam die Frau als Trösterchen ein Brautgeld, das ihr zustand, sollte der Mann sie verstoßen (ach ja: das männliche Recht auf Verstoßen war Teil dieser Reform), und als kleine Garantie für die zukünftig zu erwartende Treue der Frau war die Mitgift gedacht, die verfiel, wenn die Frau den Mann (trotz allem) eben untreu wurde. Die theologischen Bestandteile dieser Reform möchte ich jetzt nicht näher erörtern, sie sind im Prinzip zu vernachlässigen (wie überhaupt bei all diesen 3 Religionen) dienen sie doch letztlich nur der Rechtfertigung des Patriarchats, wie in diesem Fall des mohammedanischen „Eheputsches“. Im Übrigen waren die Juden eines der ersten patriarchalischen Völker in dieser Region, und daher auch der Drang zum Monotheismus. Hirtenvölker waren oft früher als andere patriarchalisch, lebten sie doch in aller Regel im ständigen Streit mit den Völkern, durch deren Land sie ihr Vieh trieben, das wiederum begünstigt männliche Kriegsführer und damit männliche Macht überhaupt. Man kann auch sagen, dass mit dem Islam, die bis dato noch nicht patriarchalisch-durchorganisierte arabische Welt es jetzt wurde – patriarchalisch.

Der andere Weg zum Patriarchat ist der über die Landwirtschaft, genauer: über die Viehzucht und den Anbau von Landwirtschaft mit größerem Gerät. Auch hier führt das zu größerem Landverbrauch (und Wasserverbrauch!) und damit zwangläufig zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Diesen Weg gingen im Übrigen u.a. viele indogermanische Völker, wie z.B. auch die Germanen, die römischen Berichten zu Folge zur Römerzeit noch in matristisch-konnotierten Gens organisiert gewesen sein sollen (vgl. auch Engels: „Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates“, bezugnehmend auf Bachofen/Morgan), was ein Beleg dafür ist, wie außerordentlich langwierig dieser rein ökonomische Weg ist (vermutlich wäre er ohne das römische Recht auch so schnell nicht zum Abschluss gebracht worden).

Und dieser wie jener Weg erfordert den einen Gott, anfänglich vielleicht noch antiken Sonnengöttern nachgebildet, immer mehr dann aber als Universalgenie, der eine Gott, der dreifaltige, der Eine: der Kriegsgott, der Friedensgott, der Liebesgott. Und letztlich liegt darin die Gemeinsamkeit aller drei monotheistischen Religionen. Das antike Element hierbei ist noch erkennbar: die „Liebe“, der Eros, als Metapher eben für die Beziehung zwischen Krieg und Frieden, Chaos und Ordnung, sprich: der Kriegsbeziehung zwischen Mann und Weib (eben nach Einführung des Patriarchats). Und die Weisheit des Mannes drückt sich aus in List, in Kriegslist, gestützt durch den Monotheismus als philosophische Matrix (Ausdruck der Entfremdung der Geschlechter schlechthin) und die Liebeslyrik zur Waffe, um diese Entfremdung zeitweise aufzuheben („Hafiz“).

Wahrlich eine Dichtung, im Wortsinne
@Windsbraut: Danke, werde der Sache nachgehen. Und es gibt da noch ein wunderbares Buch – von einer Frau – Penelopiade genannt, welches da gewissermaßen die modern-feministische Sicht der Dinge zu gibt, und zwar aufgrund des feigen Meuchelmordes Odysseus an den 12 Mägdelein, die da die Unschuld Penelopes, so zumindest auch in diesem Buch noch unterstellt, verteidigt und sich den Freiern dafür geopfert hätten. Nach Ihrer Version hätte dann aber Odysseus mit seiner Annahme, nämlich dass dieses Opfer doch weniger ein Opfer gewesen sei – insofern nämlich die Frau schlechthin verdorben sei – als vielmehr ein schamloses Ausnutzen der Gelegenheit, vielleicht gar unter tatkräftiger Beteiligung seines Weibes (?), doch nicht so ganz falsch gelegen.

Im Übrigen gehe ich davon, vorausgesetzt die Geschichte mit Pan ist authentisch, und vieles spricht dafür, dass das eine ältere Version ist, die dann von den Nachgeborenen „Patriarchen“ ein wenig geschönt wurde, inkl. der dann nachgeschobenen Treueverpflichtung des Weibes. Also die ältere Version hätte dann weniger die merkwürdige odysseus’sche Sexualromantik im Sinne gehabt als vielmehr den Gründungsmythos um den olympischen Gott Pan, welcher da für den oft unvorhergesehenen Nachwuchs unter den Hirtenmädels eine einfache und solchermaßen jedermann einleuchtende Erklärung zu liefern wusste. Und dass dann ausgerechnet jene Schandmutter, nämlich Pans, zur gewissermaßen prächristlichen, protomonotheistischen Mutter und Ehefrau (von Göttermutter aber dann keine Spur mehr, den scholastischen Dreh von der unschuldigen Mutter Gottes schaffen erst wieder die Jünger Christis) degradiert wird, passt voll in das schamlose Programm patriarchalischer Dichtung. Wahrlich eine Dichtung, im Wortsinne.

@HansMeier555: Der Ausgang ist schwierig, wenn auch der Untergang der abendländischen Rinderkultur einer gewesen wäre. So habe ich immer noch jenen wunderbar-naiven Leitkommentar in der FAZ, vor Jahren, im Kopf, welcher sich damals über den Zusammenhang von BSE, Animal Peace und dem Untergang des Abendlandes so seine aufgeregten Gedanken machte. So sei BSE, diesem Kommentar zufolge, eine größere Gefahr für das Selbstverständnis/die Identität des Rinder haltenden und Rindfleisch verzehrenden Abendlandes als die tollkühnsten Aktionen einer gewissen Animal Peace.
Eine schönere, da selbstentlarvendere, Selbstkarikatur eben dieses Rinder fressenden Patriarchats ist mir seit dem nie wieder vor die Augen gekommen.
Es gibt offenbar mehrere Wege, manche mögen uns sehr überraschen, aus diesem Patriarchat, als selbst dem abgefahrendsten Marxisten dazu einfallen möchte. Halten wir die Augen nur offen.

@BertoldIV: Mann sind wir heute wieder gebildet. Ich kann mich gut an den Streit um den hessischen Preis um interreligiöse Verständigung erinnern, habe mich tatkräftig daran beteiligt. Jener Kermani hatte da überhaupt keine Probleme den Christen die Gnosis um die Ohren zu hauen, genauer, sich über deren Kreuzeskult so seine häretischen Gedanken zu machen. Ja, genau das ist der Punkt: alle wissen worüber sie reden, selbst wenn sie nicht immer wissen, woher ihr Wissen kommt.

Des Menschen Chance
@BertoldIV: „ist das johannesevangelium nicht ein werk der gnosis und nicht deswegen so gerne gelesen in der kirche?“ Wau, was soll ich darauf sagen? In Religion war ich nur ab der 11. Klasse Wirtschaftsgymnasium freiwillig, da der alte Fuchs, ein evangelischer Pfarrer (bin katholisch auf die Welt gekommen) sein Predigtverbot jeden Tag neu zu begründen suchte. Sein Geschichts-, wie auch Religionsunterricht war für mich die wahre Offenbarung, danach war ich Marxist. Nun ja, Johannes, war das nicht der mit der Apokalypse? Ich denke alle Gläubige lieben diese, ist es doch die Hoffnung auf wenigstens letzte Gerechtigkeit (es soll auch Marxisten geben, die an so was glauben!). Wie will man auch die Versöhnung mit der (Ohn-)macht theoretisch begründen, wenn nicht theologisch. Hafiz hat diese Geschichte ziemlich gut recherchiert, für den Koran. So sollen die Menschen einen Pakt geschlossen haben, mit Gott, einen solchen der ihre Ohnmacht kompensiert, will sagen: ihre Unterwerfung ihnen nützlich macht. Die Unschuld ist es, die angenommene, angesichts der Schuld, ob des Wissens, seit der Vertreibung aus dem Paradies. Die Katholiken machen das konsequent, durch die Beichte. Danach bist du rein, wie ein frischgeborenes Lämmlein.

Wer an so was glaubt, und die Frühmenschen hatten keine andere Wahl, muss an eine letzte Gerechtigkeit glauben, sonst ginge die Welt nicht erst in 50 bis 150 Jahren vor die Hunde. Natürlich enthält eine solche Annahme auch ein gut Stück Selbstgerechtigkeit, denn der Gerechte ist man immer selber.

Wie auch immer: all dieser Glaube hat nicht viel genützt, wenn wir uns die gegenwärtige Lage anschauen. Die Apokalypse ist eine von Menschen gemachte, wenn sie denn eine ist. Auf jeden Fall ist sie aber so was wie eine Neurose, oder marxistisch ausgedrückt: Ergebnis der Entfremdung des Menschen, Produkt der Klassenspaltung, letztlich der Unwissenheit. Das Patriarchat konnte damit gut leben, mit all dem, der Kapitalismus bekommt da langsam Probleme mit. Somit versucht das Kapital das beinahe Unmögliche: die Vertreibung des Patriarchats aus dem Paradies (des Kapitals). Das dumme Hirn nützt ihm nicht viel, selbst wenn es ein armes ist.

Das ist vielleicht des Menschen Chance, eine bessere werden wir jedenfalls nicht mehr bekommen.

Ich bestehe auf meine Observierung!
Ich glaube, wir sind alle nicht ganz verfassungskonform. Wer möchte das auch sein? – konform zur allgemeinen Verfasstheit! Ich bestehe auf meine Observierung, oder hat da jemand Einwände gegen?

faz.net/blogs/stuetzen/archive/2010/07/17/der-krieg-in-unseren-doerfern

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