Sklavensharing

Sklavensharing
@Arnold: Und wenn ich zum Beispiel in Frankfurt am Main runter in die B-Ebene gehe, an der Hauptwache, und mir anschaue, wer da welche Arbeit macht, uns die billigen Brötchen vom Brotbäcker, das billige Mahl vom Vietnamesen, oder den Schund von diversen Burgern…anbietet, dann sehe ich nur Migranten, erkennbare, da in aller Regel dunkelhaarige oder dunkelhäutige. Menschen, die die Preise dieser Produkte bezahlen, nicht als Kunde, denn das können sie sich nicht leisten, nein mit Stundenlöhnen von 2 – 5 Euro. Ja, das ist ein Geschäft mit Sklavenarbeit, doch den antiken Sklaven ging es oft noch besser. Man misshandelte, missbrauchte, sie, hielt sie wie Vieh, aber man ernährte sie, wenigstens die Haus- und Hofsklaven (nicht die zur Vernichtung freigegebenen in den Steinbrüchen). Von diesen Stundenlöhnen kann aber niemand mehr seinen Unterhalt finanzieren, geschweige denn, den der Familie. Man zwingt diese Menschen in weitere Sklavenverhältnisse, also haben wir Sklaven, die das Eigentum gleich mehrerer Herren sind. – Sklavensharing sozusagen. Und nicht wenige zwingt man in die Prostitution, ganz gewiss auch in der Hotelbranche. Und nun dieses Wahlgeschenk, welch ein Zynismus, welch Arroganz, welche Verkommenheit der Herrschenden.

faz.net/Steuersenker FDP: Liberale im Hotel, 19.01.2010

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