Mit dem Programm und der Taktik der Sabotage des Sozialismus brechen!

Mit dem Programm und der Taktik der Sabotage des Sozialismus brechen!
Die programmatischen Differenzen der „Linke“ ergeben sich aus den Aporien des Kapitals, die, die die einen in konservative und liberale und die anderen in linke- und rechte Sozialdemokraten teilt. Die taktischen Differenzen hingegen spiegeln den Stand des Klassenkampfes wider. Ist dieser schwach entwickelt, dann drücken auch diese Differenzen bestenfalls nur die spontane Tendenz des Kapitals zum „Sozialismus“ aus, zu einem jenen, der nichts anderes war und ist als staatsmonopolistischer Kapitalismus. Auf ein sozialistisches Programm werden wir daher bei dieser „Linken“ lange warten! Durch das ständige Versprechen eines solchen, soll der Kampf für den Sozialismus aber „nachhaltig“ hintertrieben werden, denn ein solcher verlangt eine scharfe Abgrenzung zu all diesen Parteien, in programmatischer wie in taktischer Hinsicht. Der Sozialismus nämlich, selbst wenn er sich als eine solche Tendenz darstellt, erfordert den Bruch gerade mit jener Tendenz, mit deren spontanen Elementen. Denn wenn dieser Prozess der Auflösung der bürgerlichen Parteien (und dazu zählt auch „Die Linke“) selbst auch als objektiv revolutionär aufgefasst werden kann, eben als „Tendenz“ zum Sozialismus, so führt dieser keineswegs zu einer sozialistischen Bewegung, nicht ohne mit dieser Partei zu brechen.

faz.net/„Die Linke“ in der Führungskrise: Wer wird der Nächste sein?, 15.01.2010

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