Eine einzige Verschwörung

Eine einzige Verschwörung
@Don Fernando: Bravo, so sehe ich das auch, vgl.: „Der Sozialismus – des Kapitalismus‘ eigentlicher Erfolg“
@Don Alphonso: Ich wusste gar nicht, dass Sie so ein guter Verschwörungstheoretiker sind: „Truppenverkauf war schon im 18. Jahrhundert ein probates Mittel für klamme Landesherren, Schulden loszuwerden, wie wäre es also mit, sagen wir mal, 5000 zusätzlichen deutschen Soldaten für den afghanisch-amerikanischen Krieg?“ Aber das hat was, und es liegt mit Sicherheit nicht ganz daneben!

Verschwörung ein kapitalistisches Event
@Don Alphonso: Das meinte ich nicht, das mit den Milliarden zurück holen, das war schon klar, nein, dieses nette Angebot bzgl. einer möglichen Kompensation via „verstärkten Truppeneinsatz“ deutscherseits in Afghanistan, das gefällt mir so gut. Im Übrigen ist bei mir der Begriff „Verschwörungstheorie“ nicht durchgängig negativ besetzt, Sie werden es beobachtet haben, auch ich bekomme permanent vorgeworfen, ich sei ein linksradikaler Verschwörungstheoretiker. Falsch, also oft dann auch reaktionär, würde es nur dort sein, wo man vor lauter „Verschwörungen“ die gesellschaftliche Matrix nicht mehr sähe, wie da zum Beispiel bei jener Verschwörung von „Juden und Freimaurern“, wie sie dauernd von Rechten in Umlauf gebracht wird, eben um davon abzulenken, dass das Kapital die Welt beherrscht, nicht irgendeine Verschwörertruppe. Aber eine Verschwörung im Sinne einer kleineren oder auch größeren Börsenmanipulation, das ist doch wohl immer drin. Ich finde, der Kapitalismus lädt zu solchen Events geradezu ein.

faz.net/blogs/stuetzen/archive/2009/12/08/nullsummenspiel-zwischen-frankfurt-washington-berlin-und-ruesselsheim

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2 Trackbacks

  • Von Masse gegen Masse am 16. Januar 2010 um 21:54 Uhr veröffentlicht

    […] und mit der wie sie als Desinformation möglich ist. Zugegeben, das klingt alles ein wenig nach Verschwörungstheorie, aber wir haben es ja auch tatsächlich mit Kräften zu tun, die an Verschwörungen arbeiten – […]

  • Von Gefährlich wird es für Linke, die sich da nicht abgrenzen am 2. März 2011 um 21:45 Uhr veröffentlicht

    […] Letztlich ist es die Art von Verschwörung, die dem Kapital mehr schadet als nützt. Daher auch die gelegentlichen Versuche, damit fertig zu werden. Dennoch: wo es Monopolmacht gibt, wo einzelne Unternehmen über eine größere Bilanzsumme verfügen als ganze Staatsapparate, wo Geheimdienste und Kirchenorganisationen über mehr „Geheimwissen“ verfügen, als Wikileaks je aufdecken könnte, da sind die Verschwörungen zu Hause. Die Finanzkrise 2008 wäre ein Beleg mehr dafür. Dennoch war diese im Wesentlichen keine Verschwörung, aber durchaus im Detail, in den Formen, in den Wirkungen, in den Behandlungen, und nicht zuletzt in den Folgen. Verschwörungen sind Teil des Systems, das sie bekämpfen. Und sie verschwinden mit dem System, wenn dies untergeht. Mehr dazu auch hier. […]

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