Antimarxiismus, Spaltungen und Zerstörung des Kommunismus

Antimarxismus, Spaltungen und Zerstörung des Kommunismus
Es stimmt, Stalin hatte diese Forderung gestellt, welche angesichts der Doppelzüngigkeit des protofaschistischen Pilsudski-Regimes wohl berechtigt gewesen war. Und doch war der Nichtangriffspakt zwischen Hitlerdeutschland und der Sowjetunion eben genau wegen dieses Zusatzprotokolls vergiftet. Polen aufzuteilen ausgerechnet mit diesem Teufel Hitler (siehe auch: „Mit dem Teufel kann man keinen Pakt schließen“, und: faz.net/), mag ja aus verschiedenen Gründen verständlich gewesen sein, und doch war dies die Falle des Faschismus, die die SU desavouierte und als sozialistisches Land zerstörte. Auch die Propaganda der SU danach, zum Beispiel, dass Deutschland berechtigte nationale Interessen hätte, war nicht nur eine Revision der gesamten Kominternlinie bis dato, sondern auch eine durch und durch antimarxistische Position. Imperialistische Nationen haben per marxistischer Lesart keine nationalen Interessen, sondern eben nur noch imperialistische, antinationale eben. Dieses und anderes haben die SU – und mit dieser die gesamte kommunistische Weltbewegung – auf eine Linie gebracht, die diese spalteten und zerstörten.
faz.net/Russische Vorwürfe gegen Polen – Geheimdienst: Warschau verhinderte Anti-Hitler-Allianz, 1.09.09

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  • Von Giftige Galle in die Suppe am 29. April 2010 um 20:35 Uhr veröffentlicht

    […] weil sie wusste, dass sie das eigentliche Aggressionsziel der Nazis ist, und dies trotz des Nichtangriffspakts von 39 -, auf den Krieg nicht vorbereitet. Stalin hielt sich Punkt für Punkt an den Vertrag mit Hitler, […]

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