Alan Greenspan, ein Prophet und ein nicht wirklich geklärter Mord

Alan Greenspan, ein Prophet und ein nicht wirklich geklärter Mord
Es gab da einen ganz modernen „Propheten“, Herrhausen hieß er, der, der angeblich von einer RAF gemordet wurde, und nichts Schlimmeres im Schilde führte, als ein Schuldenmoratorium für die „3.Welt“. – Womit er übrigens einer alten Forderung der gesamten antiimperialistischen Linken nachgekommen wäre!? Kurz danach lebte er nicht mehr. Und es folgten die bekannten Liquiditätskrisen (teilweise als Staatskrisen) in Argentinien, in Japan, in Schweden und nicht zuletzt der Absturz des britischen Pfunds (durch eines Soros Börsenspiel!?), etc. p.p. – und nun diese Krise.
Ich denke, wäre es damals zu einem Schuldenmoratorium gekommen (wäre Herrhausen nicht getötet worden, denn seine Nachfolger beerdigten dieses Programm beinahe schneller als den gemordeten Bankchef), wären all diese Banken, die diese Krise verursacht haben, schon damals pleite gewesen und Übleres wäre uns vielleicht erspart geblieben. Natürlich wäre die Deutsche Bank zu einer Weltmacht aufgestiegen, denn sie hatte, im Gegensatz zu ihrer us-amerikanischen, englischen, französischen und japanischen Konkurrenz vorgesorgt und rechtzeitig eine Wertberichtigung in ihren Büchern vorgenommen – was natürlich die Gefahr eines 3. Weltkrieges nach sich gezogen hätte, denn das hätten sich diese Banken nicht gefallen lassen. Welch ein Zufall, oder sollte man schlussfolgern, dass der Mord an Herrhausen gar eines Greenspans Logik folgte, die da nämlich lautete: das Platzen genau dieser Blase käme einem 3. Weltkrieg gleich, also versuche diesen zu verhindern, indem das Platzen der Blase zu verhindern ist, eben mit allen Mitteln.
Ich wusste nicht, dass die RAF im Dienste des FED stand.
Und jetzt stellt sich die Frage, war denn Herrhausens Tod so unnötig, wie das Verhindern des Platzens dieser Blase gar, denn wo ist er denn, der 3. Weltkrieg, oder steht er schon vor unserer Nase? – Wir sehen nur diesen Krieg vor lauter Kriege nicht!
Hatte Greenspan nun recht oder nicht? Und wer tötete Herrhausen?
(Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass das nicht alles auf meinem Mist gewachsen ist, ich empfehle die Lektüre von Wisnewski und Kollegen, d.h. deren „Das RAF-Phantom“, was Gerhard Wisnewski aber heute so schreibt – in seinem Blog -, ist nicht mehr so mein Ding, das mutierte zu einer antisemitischen Verschwörungssekte!)

Fünf Jahre sind noch nicht das letzte Wort
Fange gerade die Schlagzeile in der FAZ auf: Die fünf mageren Jahre. Vielleicht hat man sich gescheut von 7 mageren Jahren zu reden, denn die lagen auf der Zunge, denn dann hätte man geglaubt, eine Veröffentlichung der Zeugen Jehovas vor sich zu haben.
Wichtig daran ist aber doch, dass man sich in den bürgerlichen Medien der Wahrheit im Schneckentempo annähert, denn, und wenn ich mal den Metapher aufgreife, waren diese 7 mageren Jahre ja wohl der Anfang von einer neuen Zeit, zumindest in der metaphysischen Betrachtungswelt. Moses zertrümmerte die Welt der vielen Götter und öffnet den Zugang zu der des patriarchalischen Gottes. Und da das alles in etwa zu der Zeit stattgefunden haben soll/te, in der auch die Klassengesellschaft im alten Mesopotamien sich endgültig etabliert, ist jene Andeutung der FAZ doch schon revolutionär.
Aber zuvor wäre da noch jene kleine semantische Differenz von 2 Jahren zu klären. Will sie sagen, dass nun die Klassengesellschaft, das Patriarchat am Ende sind, am Ende jener 5 mageren Jahre gar (die ja eigentlich 7 sein sollten), das wäre schon bürgerlicher Defaitismus, oder will sie nur raffiniert, wie sie ist, diese FAZ-Redaktion, darauf verweisen, dass es eben nur 5 und ganz klar keine 7 Jahre sind, und dass somit die Klassengesellschaft noch einmal davon käme? – Das wohl ihren Gläubigen Beleg genug wäre.
Ich denke, dass die 5 Jahre noch nicht das letzte Wort waren.

faz.net/blogs/2009/04/27/wiederholt-sich-die-geschichte

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2 Trackbacks

  • Von Greenspans Kassandrarufe am 26. Dezember 2011 um 13:56 Uhr veröffentlicht

    […] Anfängen des Jahrtausends – das Platzen der Blase komme einem 3. Weltkrieg gleich (vgl. mein: „Alan Greenspan, ein Prophet und ein nicht wirklich geklärter Mord“) – sind noch nicht als Mythos […]

  • Von Rechtfertigen nicht „1000-Milliarden-Dollar“ jedes Verbrechen? am 27. Oktober 2013 um 11:44 Uhr veröffentlicht

    […] Also weit vor 9/11. Und das war das Geschäft der Deutschen. Fakt scheint auch mir die Absicht der Verschleppung der dann doch ausgebrochenen Finanzkrise. Und der provozierte Überfall auf den Irak, welcher dieser Verschleppung Vorschub leistete, […]

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