Wenn das System den Kopf verliert

Wenn das System den Kopf verliert
Wie wäre die Gegenrechnung? Was kostet es, so weiter zu machen? Und wohin führt das? Und wie teuer wird es erst, wenn diese Insolvenz weiter verschleppt wird? Diese Frage stellt man sich aber nicht, zu mächtig sind da die möglichen Verlierer. Und natürlich sind da die „Superreichen“ vor allem mit gemeint, soweit diese identisch sind, mit den Herren der Welt. Wenn es stimmt, was ich kürzlich im Deutschlandradio vernommen habe, nämlich dass es 147 Personen/Unternehmen/Institutionen seien, die die in etwa 45000 transnationalen Unternehmen kontrollieren, dann wäre die „Verschwörung“ längst Teil des Systems, Teil des Problems. Denn die Tatsache, dass große Teile derer Vermögenszuwächse nicht mehr durch (aktuelle) reale Werte gedeckt sind, macht diese Leute eher kreativ als nervös. Den neokolonial betriebenen Kampf um Patente, z.B. zugunsten der Pharmaindustrie, als Beleg. Doch brechen deren Banken zusammen, dann verlören nicht nur diese Leute ihren Kopf, sondern das ganze kapitalistische System.

faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/studie-zu-schuldenkrise-grexit-koennte-2-4-billionen-euro-verlust-bedeuten

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In Krise des Kapitals veröffentlicht | 3 Antworten