Wenn man sich im Arsch Obamas auch noch wohlfühlt

Wenn man sich im Arsch Obamas auch noch wohlfühlt
Dass ein Konsumboykott möglich ist, will ich grundsätzlich nicht bestreiten. Der Zuckerboykott Englands im Kampf gegen die Sklaverei wäre ein treffliches Beispiel für. Doch hätte ein Wahlboykott, wäre er durchführbar, ganz andere Ziele. Es geht eben nicht primär darum, der „Konkurrenz“ zu schaden, und auch der Zuckerboykott diente ja nicht zuletzt den Interessen Englands, gegen die „unlautere Konkurrenz“, sondern die Verantwortlichen h i e r zu packen. Unsere Regierenden. Klar, die USA haben die Macht, doch die Uhls und Konsorten kriechen ihnen hinten rein – und fühlen sich auch noch wohl dabei. Dieses Wohlgefühl möchte ich ihnen nehmen. Wenn es im Arsch Obamas ungemütlich wird, dann begreifen sie vielleicht, dass Volkssouveränität kein leerer Begriff aus den vergangenen Jahrhunderten ist, keine Phrase der Aufklärung, sondern ein unverzichtbares Element jeder modernen Kultur.

blogs.faz.net/stuetzen/2013/07/17/friedrich-uhl-metternich-und-andere-schrecken-des-biedermeier

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Ein Trackback

  • Von Was einer politischen Krise gleich käme am 5. August 2013 um 21:44 Uhr veröffentlicht

    […] entweder die Mittel oder der Mut zur Alternative fehlen. Meist beides. Bewusster massenhafter Wahlboykott, was in den USA wenig Sinn machen dürfte, würde in Deutschland zumindest die Sachlage klären […]

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