Das strategische Schwergewicht der USA liegt im Pazifik

Das strategische Schwergewicht der USA liegt im Pazifik
Mit Hilfe von Drohnen scheinen die USA ihre militärische Präsenz in Afrika eher zu minimieren suchen. Längst ist für die USA der pazifische Raum das strategische Schwergewicht. Der Kampf der dortigen Mächte – China, Japan, Indonesien… – um die riesigen Erdöl- und Erdgasvorkommen im sog. „südchinesischen Meer“ bedroht Amerikas Achillesferse, zumal China dort bald die USA heraus zu fordern vermag. Und auch Pearl Harbour lässt grüßen. Und selbst wenn Amerika unabhängig werden sollte von globalen Öl- und Gasvorkommen, bleiben diese Ressourcen dort langfristig auch für die USA von Interesse. Auf die Vorkommen im Norden Afrikas – die unter den griechischen Inseln der Ausbeutung noch harrenden Lager scheinen die USA sich ja schon gesichert zu haben – können die USA vorläufig verzichten. So scheint sich eine Art Arbeitsteilung zwischen den USA und dem „alten Europa“ herauszubilden. Doch ob diese dem Druck einer chinesischen Expansion stand hält, gerade in Afrika, bleibt die spannende Frage.

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