„Wer“ (gegen das Kapital) „demonstriert“, soll“ (wohl) „nicht jammern“

„Wer“ (gegen das Kapital) „demonstriert“, soll“ (wohl) „nicht jammern“
Ich lese in gleich welcher größeren Tageszeitung nichts bzgl. der politischen Inhalte, Parolen, Statements usw. aus der immerhin doch (weltweiten) Massendemonstration. Es war auch nicht größer bekannt gemacht, dass sie überhaupt stattfinden wird. Und das, was ich bzgl. der vielen Verletzten und Verhafteten zu hören bekomme, erinnert mich stark an die Antischah-Demonstration 1978. Ich war ein Teilnehmer, ein schwerverletzter, einer, der, wie so viele, von einem Rudel brutalisierter Polizisten fast totgeschlagen worden war. Und ich war nicht gewalttätig. Die Eskalation damals war auch mitverschuldet durch eben dieses brutale Vorgehen der Polizei. Die Polizei stürmte sogar das vom ASTA eingerichtete Lazarett, in dem 100erte von Verletzten noch einmal der Polizeigewalt ausgeliefert waren. Das alles erhielt seine Fortsetzung dann im Krankenhaus, wo ein Arzt mich ohne Notwendigkeit ohne Betäubung versorgte. Auf meine Beschwerde hin, erhielt ich ungerührt zur Antwort: „Wer demonstriert, soll nicht jammern.“

faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt-randalierer-verletzen-polizisten-schwer-03-04-12

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Ein Trackback

  • Von Pragmatisch und „entgrenzt“ – die Borderline-Persönlichkeit am 19. August 2013 um 00:30 Uhr veröffentlicht

    […] beste politische Beziehungen eben zu diesem Mullahregime unterhält? Ich kenne persönlich keine einzige Tageszeitung – online oder nicht –, die da einer nicht pragmatischen Linie folgen würde. Heute so, morgen […]

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