Nicht zu früh freuen!

Nicht zu früh freuen!
„Ich bin sicher, das ist nicht ganz einfach.“ Was für eine Formulierung. Schon rein semantisch betrachtet ein halbes Geständnis. N i c h t ganz e i n f a c h. Aber doch wohl möglich. Oder nicht? Allerdings unterschätzt Ackermann den politischen Schaden. Die „strategische Partnerschaft“ der Deutschen Bank mit Goldman-Sachs, zum Beispiel, könnte da öffentlich diskutiert werden. Bis lang war das ja nur ein offenes Geheimnis. So wie der Mord an Herrhausen, nämlich dass dieser nicht, wie offiziell immer noch behauptet, von einer RAF ausgeführt worden ist. Und wie wäre da das andere merkwürdige „Wie weit kann man gehen?“ „Geständnis“ zu bewerten, dass der Ackermann da der Maybrit so keck einräumte? Was weiß Ackermann über die Täter, resp. die Auftragsgeber des Mordes an Herrhausen, wenn er erklärt, dass es ihm genauso ergehen könnte, wie Herrhausen. Nämlich, wenn er das Thema Schuldenmoratorium für die verschuldete 3. Welt wieder aus der Versenkung holte? Und ist dieses Thema am Fall Griechenlands nicht wieder hochaktuell? Und wären nicht Goldman-Sachs und die Deutsche Bank einer der ganz großen Geschädigten? Gewesen, muss man natürlich antworten, denn scheint es doch gelungen, die Risiken auf den Steuerzahler abgewälzt zu haben. Doch nicht zu früh freuen!

faz.net/nach-klage-in-amerika-deutsche-bank-verliert-deutlich-05-9-2011

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