Der Begriff der Nation versteht sich an sich fremdenfeindlich

Der Begriff der Nation versteht sich an sich fremdenfeindlich
Ein sehr guter Beitrag. Dennoch möchte ich eine Kleinigkeit anmerken: Auch die Französische Nation hat ihre chauvinistischen, ja antisemitischen Aspekte. Vergessen wir nicht die Dollfuß-Affäre, das Pétain/Vichy-Regime. Es ist nämlich auch ein Aspekt des deutschen Chauvinismus, den Chauvinismus der Anderen entweder zu ignorieren oder zu übertreiben. Je nachdem wie es einem nützlich erscheinen will. Der ganze bürgerliche Begriff der Nation ist an sich schon chauvinistisch/fremdenfeindlich kontaminiert. Nur merkt man das erst in den nicht (mehr) revolutionären Epochen des Bürgertums. Und da die deutsche Revolution von Anfang an eine gescheiterte war, war auch die deutsche Nation von Anfang an offen chauvinistisch. Selbst die Kritik an Napoleon richtete sich ja nicht gegen dessen Eroberungsgelüste, sondern gegen die Tatsache, dass es französische Gelüste sind. Was im Übrigen die deutschen Demokraten dazu veranlasste, für Napoleon zu sein. Obwohl sie dessen Verrat an der Revolution hassten.

Aufgeben gibt es nicht
@Epe: Wo Sie Recht haben, haben Sie recht. Danke. Habe zurzeit Besuch von den Schwiegereltern. Aus 5000 Km Entfernung. Bin wohl ein wenig daneben. Nicht dass mir ein Sarrazin etwa was Substantielles zu sagen hätte. Doch eines sagt er mir, wenn auch nur in der Negation dessen, was er wohl für die Substanz dessen halten wird, was er da losgetreten hat: Aufgeben gibt es nicht!
faz.net/blogs/formfrei/archive/2011/08/05/thomas-mann-und-die-freiheit-der-deutschen

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