Klassenkampf gegen Medienmacht

Klassenkampf gegen Medienmacht
Bei einem preisbereinigten „Nullwachstum“ kann das auch gar nicht anders sein. Die Bezieher höherer Einkommen besitzen relativ höhere Marktmacht (wenn nicht gar die absolute) und können somit ihre Einkommen zu Lasten der niedrigeren verbessern. Das nennt man schlichtweg Umverteilung. Dass dann in diesem Beitrag geschlussfolgert wird, dass eine Umverteilung nicht nötig wäre, um dem gegen zu steuern, kann nur als Zynismus derer gewertet werden, welche als Profiteure eben jener „spontanen“ Umverteilung gelten dürfen. Wenn man die Leute über Ausbeutung reden lässt, welche letztlich von der Ausbeutung profitieren, dann darf man sich nicht wundern, was man da zu hören bekommt. Es wird Zeit, dass diesem spontanen Prozess bewusst gegen gehalten wird. Nur wäre das Klassenkampf – ein politischer Kampf. Doch scheint die Klasse der Lohnarbeiter ihren Emanzipationskampf wiederholen zu müssen, auch und gerade gegen die hier sich offenbarende Medienmacht, um dann erneut in die Offensive gehen zu können.

faz.net/OECD: Die Ungleichheit wächst in den meisten Ländern, 04.05.2011

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