Gespenstisch-autistisch

Gespenstisch-autistisch
Alles an dieser Geschichte stinkt zum Himmel, nur der Leichnam nicht, der wird schnellstens eingeäschert. Nur eine Probe seiner DNA, das soll der staunenden Welt genügen. Die mächtigste Nation der Welt lässt sich wahrlich nicht in die Karten schauen. In den letzten 10 Jahren führte sie einen Krieg gegen ein Phantom, das nun planmäßig – wie es scheint – beseitigt wird. Oder wozu soll das Ganze nun dienen? Die Machthaber der USA scheint es wenig zu kümmern, dass etwa 40 % der US-Bevölkerung, darunter (mittlerweile) mehr als tausend Wissenschaftler, inzwischen auf der Grundlage der Analyse des „Staubs“ vom Ground Zero, das 9/11-Szenarium für einen „Inside Job“ halten. Molekulare Reste des „Sprengstoffs“, welcher ja in Wahrheit keiner ist – nämlich Sprengstoff -, denn eine Substanz, welche Stahl „kalt“ und geräuschlos verflüssigt, wurden in diesem Staub gefunden, neben den Stahlpfützen. Und noch weniger kümmert es sie, dass die Welt, welche ja dieses Spektakel live zu sehen bekam – nämlich just zur besten globalen Sendezeit -, ihr dieses Spektakel ebenso wenig abnimmt. Zu perfekt, zu drehbuchgemäß, wie eben auch nun dieser Abgang. Geradezu gespenstisch-autistisch, wie das Kapital – hier in der Gestalt der USA – die Völker der Welt nicht (mehr) zur Kenntnis nimmt.

faz.net/Zugriff in Abbottabad: Vierzehn Jahre Suche, vierzig Minuten Kampf, 2.05.2011

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