Wie das Vieh sich an das verseuchte Futter gewöhnen

Wie das Vieh sich an das verseuchte Futter gewöhnen
Die „kriminellen Machenschaften“ in der Lebensmittelproduktion scheinen eben so systemisch wie die in der Geldbranche zu sein. Nur werden Lebensmittel nicht einfach „gewaschen“ wie Geld in gewissen Kreisen (wobei der Einfluss der O. K. wohl nirgendwo so groß sein dürfte – in der Landwirtschaft -, wie zum Beispiel in der Fleischproduktion!), sondern schlicht weg vergiftet. Wie soll man das kontrollieren, ohne dem System zu schaden – dem des Profitmachens? Gerade die großen niedersächsischen und schleswig-holsteinischen Lebensmittelproduzenten – von Bauern zu reden, verbietet sich so langsam eigentlich! – dürften eben solch stramme Christdemokraten sein, wie eben jene in jüngster Zeit als Gammelfleischproduzenten in Verruf geratene „Genossen“ in Bayern (nur heißen sie hier „Christsoziale“). Diese Klientel zu schädigen wäre schon der Systemschaden selbst. Sie sind das Rückgrat einer Landwirtschaft, die sich als die Vorhut der Kapitalwirtschaft dort versteht. Somit längst vom Kapitalprofit lebt und nicht mehr nur die Grundrente verzehrt. Also wird man so weiter machen wie bisher. In der Hoffnung, dass der Bürger sich an die regelmäßigen Schreckensmeldungen ebenso gewöhnt wie das arme Vieh an das verseuchte Futter. Was sollen sie auch machen – beide?

faz.net/Dioxin-Funde: Bis zu 150.000 Tonnen Futter betroffen, 05.01.2011

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