„Und ewig singen die Wälder“

„Und ewig singen die Wälder“
Was würde das deutsche Volk nur machen ohne den Bundesrechnungshof und sein Bundesverfassungsgericht? Aber wann hätte sich je eine Regierung bzgl. der Verlautbarungen des Bundesrechnungshofes auf die Finger geschaut gesehen, doch so wenig wie durch höchstrichterliche Urteile gestört zu sehen, wie wir gerade am selben Beispiel erleben? So gewöhnen wir uns daran, dass die einen machen was sie wollen und die anderen wollen, was sie nicht machen können. Der geplagte Hartz-IVler darf sich immerhin dem Trost hingeben, dass er nun weiß, dass wenigstens eine Institution so etwas wie die Wahrheit zu wissen scheint, eine, welche seine Erfahrungen zu teilen scheint. Sein grundgesetzlich verbürgtes Recht auf Glück wird ihm mindest ebenso verweigert, wie dem Steuerzahler das „natürliche“ Recht auf eine Regierungskaste, die seine Steuergelder nicht verschwendet. Ich weiß nicht, warum mir dazu der Titel dieses oben genannten Romans zu einfällt. Vielleicht wegen der darin vorgeführten stoischen Gleichmütigkeit in feudalen Lebensentwürfen, sprich: der Ohnmacht eines Subjekts.

faz.net/Bericht des Bundesrechnungshofs:Ein-Euro-Jobs werden missbraucht

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