Der englische Patient und der ultrarechte Rand der CSU

Der englische Patient und der ultrarechte Rand der CSU
Die Nazi-Partei ist nach dem 2. Weltkrieg vom britischen Geheimdienst, direkt wie indirekt, aufgebaut worden, als „Agent Provokateur“, als eine Art „englischer Patient“ somit in die Obhut genommen, und sogleich als 5. Kolonne gegen den neuen Hauptfeind, das „Schwein“, das es nun zu „schlachten“ galt (vgl. Churchills: wir haben das falsche Schwein geschlachtet, er bezog das auf die Sowjetunion, die man seiner Meinung nach hätte schlachten sollen) zu verwenden. Eine solche Partei wird erst verboten, wenn sie ihren Zweck verliert. Man sollte die Briten um ihre Meinung fragen. Aber die gefallen sich ja in antiker Nazikluft (bis ins Königshaus hinein) ebenso, wie als treuer Mentor der französischen Resistance. Soweit dies geklärt werden wollte, stünde einem Verbot der NPD eigentlich nichts im Wege. Es sei denn, man fürchtet es mehr Rechtsradikale als Wechselwähler zu verlieren als, wie das beispielsweise bei der CSU der Fall sein dürfte, dass man sich darüber ärgert, dauerhaft den ultrarechten Rand bei der Nazipartei belassen zu müssen. Vielleicht schafft es dann die CSU wieder, die FDP aus der Koalition zu kicken, mit den Ultrarechten als Wähler aus den Reihen der dann aufzulösenden Nazipartei.

Keine Freiheit für die Faschisten
Oh ja, Rosa Luxemburg glaubte daran und starb damit. Gemeuchelt durch eine faschistische Soldateska. Die Faschisten sind die Henker der Linken, ich denke, dass hier die „Freiheit“ aufhört. Hier geht es um Sein oder Nichtsein, nicht um gutes Benehmen oder philosophisch betrachtet korrektes Verhalten. Denn die Freiheit hört bekanntlich da auf, wo sie die der Anderen beschränkt. Und genau dies ist das Programm dieser Ewiggestrigen: Die Diktatur, zwecks Beschränkung der Freiheit der Anderen. Im Übrigen ist Rosa Luxemburg eine Ikone des Sozialismus, nicht nur des „Stasi-Sozialismus“, sondern der gesamten Revolutionären Linken. Zu ihrer Person gibt es das was die Linke auch „Einheitsfront“ nennt, nur zu ihrer Person und der von Karl Liebknecht, ihrem Mitstreiter und Mitgemordeten. Allerdings wäre es schmählicher Verrat und ein Hohn auf die Gemeuchelten, wollte man sie missbrauchen. Um es ganz klar zu sagen: Die Freiheit, die hier gemeint ist, betrifft die „Widersprüche innerhalb des Volkes“ (um mit Mao Tse-Tung zu reden), und bezieht sich ganz klar nicht auf den antagonistischen Klassengegner, schon gar nicht, wenn dieser selber diese Freiheit permanent mit Füssen tritt.

faz.net/Bundesverfassungsrichter Johannes Masing:„Es ist nicht gut, rechtsradikale Demonstrationen zu verhindern“, 24.10.2010

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  • Von Kein glorreicher Tag für die deutsche Nation am 27. Januar 2011 um 11:26 Uhr veröffentlicht

    […] glorreicher Tag für die deutsche Nation Es hält sich das Gerücht, dass der britische MI6 an der Reaktivierung der deutschen Nazis nach dem 2. Weltkrieg beteiligt gewesen sei. Alles im Dienst des Kampfes gegen den neuen/alten […]

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