Die Postmoderne und der blinde Fleck des Positivismus

Auf meine Nachfrage nach meinem 1. Beitrag, siehe unten, kam dann wohl der Beitrag, verspätet, aber die Forderung, und der darin mit enthaltene neue Beitrag, selbstredend nicht. Das ist wieder mal FAZ-Zensur vom Feigesten.

Die Postmoderne und der blinde Fleck des Positivismus
Aus der Perspektive einer türkischen (Anti-)Muslima mag das alles noch gerade so durchgehen, zu prägend gewesen war wohl das eigene Milieu. Doch zur Rechtfertigung eines Sarrazins Rassismus sollte das nicht reichen. Und dass keine inhaltliche Kritik geübt wird, ist schlichtweg eine Unterschlagung. Offenbar kennt sie nur die Kommentare der Pro-Sarrazin-Leser. Wo doch diese Anhäufungen von Beschönigungen selber reine Apologie, Ideologie sind. Ein Treppenwitz auf jeden Fall, wie hier eine Türkin einem deutschen Rassismus das Wort redet. Darin den Nationalismus, ja Rassismus, gerade der Großtürken, eben nicht verlassend. Hier verheddert sich eine offenbar politisch heimatlose („linke“) Soziologin im Gestrüpp der bürgerlichen Ideologie. Linke Kritik richtet sich immer schon gegen jede Spielart bürgerlicher Ideologie, nicht nur gegen eine bestimmte, und schon gar nicht nur gegen vormoderne Varianten. Die Macht zur Affirmation in der Moderne erscheint so vielfältiger als sogar bisher angenommen. Hier widerfährt einer Robert Kurzens kurzschlüssigen Polemik gegen den sog. „modernisierungsnachholenden arbeiterbewegten Sozialismus“ doch noch, solchermaßen dann eine „nachholende“, Gerechtigkeit. Die Postmoderne ist auf jeden Fall der blinde Fleck des Positivismus.

Transferleistung für dumme Kommentare
Eins verstehe ich nicht: Ich versuche einen Leserkommentar mit „schlecht“ zu bewerten und der wird automatisch, sofort nach meiner Eingabe, nach besser bewertet. Ist das so eine Art „Transferleistung“ für dumme Kommentare, im Rückgriff/Vorgriff auf eines Herrn Sarrazins Schlussfolgerungen/deren wahrscheinlichen Falsifikation? Auch wenn Dummheit sich vielleicht doch nicht als vererbbar erweisen sollte, so wenig wie Intelligenz, so kann man doch nach beiden Richtungen beschönigend beschreiben/eingreifen.
Ach Ja: Wo ist mein Beitrag von 18:34? (siehe oben!) Dient dessen Unterdrückung dem gleichen Zweck?

faz.net/Integrations-Debatte:Ein Befreiungsschlag, 30.08.2010

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3 Trackbacks

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    […] im Prinzip, genau wie die Kelek (eine türkische Soziologin, die den Sarrazin verteidigt, siehe: „Die Postmoderne und der blinde Fleck des Positivismus”), eine politisch völlig entwurzelte Person. Ich weiß nicht einmal ob man solche Leute noch als […]

  • Von Perlen vor die Säue… am 18. Oktober 2010 um 21:11 Uhr veröffentlicht

    […] das schon wesentlich klarer, in diesem geradezu transnational daherkommenden Rassismus (Sarrazin/Kelek). Man fragt sich längst wofür das alles gut sein soll! Will da wer den Bürgerkrieg? Oder geht es […]

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