Israel könnte geopfert werden

Der folgende Beitrag ist bedauerlicherweise nicht in der FAZ zu lesen, da die Redaktion zwischenzeitlich die Kommentarfunktion abgeschaltet hat, und doch möchte ich, nämlich als Linker, auf die Klarstellung nicht verzichten! Bezüglich der prekären Situation des Staates Israel, gerade auch in Folge eines nun sehr möglichen Verrates durch seine „Freunde“, habe ich mich ja schon des öfteren geäußert, in der „Die Zeit„, und wenn möglich auch in der FAZ:

Israel könnte geopfert werden
Die Gleichsetzung von links mit antisemitisch, wie in diesem Artikel, soll die rechte Spur zum Antisemitismus, von dem der „linke“ ja nur herkommt, unterschlagen helfen. Ja, diese Journalistin ist eine Antisemitin, eine „Linke“, aus meiner Sicht aber nicht. Links sein, heißt, und dies nicht nur erst seit dem Holocaust, sich definitiv von jedem Rassismus zu distanzieren, von jeder Form des Antisemitismus – selbstredend. Der Linke, der das nicht versteht, kann nicht das Etikett links behalten. Ja, und es ist eine auffallende Merkwürdigkeit, wie lange sich diese Dame im engsten Zirkel der Macht zu halten vermochte, wo doch alle Präsidenten bisher alles andere waren als „Linke“. Ja, und es wirft einen bedenklich langen Schatten über Obama. Ist diese Krise gar der Anfang seiner Staatskrise? Einer Krise, die ohne Obama wohl längst eingetreten wäre, aber mit ihm, so will es scheinen, desto schneller kommt. Das bisher immer schon bedenkliche Paradigma des bedingungslosen Pro Israel weicht nun so langsam einem anderen Kalkül, das da lauten könnte: rette sich wer kann! Israel könnte da geopfert werden.

faz.net/Antisemitischer Ausfall:Ende einer Reporterlegende, 09.06.2010

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  • Von Der arabische Aufstand, der Europa erschüttert am 4. Februar 2011 um 14:41 Uhr veröffentlicht

    […] die deutsche Diplomatie schon immer war. Dieser Strategiewechsel in den USA begann nicht mit Obama, sondern zeigte sich erst mit ihm! Mit dem Krieg gegen den Irak hat die Bush-Administration das Kräfteverhältnis in dieser Region […]

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