Im gordischen Knoten der Seidenfäden der Geschichte

Im gordischen Knoten der Seidenfäden der Geschichte
Der Offenbarungseid der EU, nicht ein lokaler Staatsbankrott steht an. Was ist denn mit den übrigen Ländern, in dieser Region? Sind die nicht auch alle hinein geschummelt worden, mit Wissen, um nicht gesagt zu haben: unter massiver Schiebung der Kern-EU? Was ist mit Spanien? Was ist mit Portugal? Was ist mit dem Baltikum? Vielleicht bis auf Polen implodieren diese nun alle auch, um das, was die EU mal war: jene deutsch-französische Montanunion! Und wenn das passiert, platzt auch diese Freundschaft, jene, die die Lehren aus 2. Weltkriegen gezogen haben wollte. Dann wird sich die englische Position, auf groteske Weise, als die vorausschauendste bestätigt haben. Und am Ende wird es so sein, dass sich diese Welt nur im Kreise gedreht hat, seit dem 19. Jhdt.. Natürlich wird die Geldwirtschaft weiter laufen, aber dann völlig losgelöst von der Realwirtschaft, jener, die letztlich immer noch um das „goldene Kalb“, jene Kohle-Stahl-Ko-Produktion, tanzt, wenn auch die Götter den Namen gewechselt haben. Denn auch die europäische Energiewirtschaft, die Erben der Stahlgiganten, hängt noch an diesem seidenen Faden der Geschichte. Wir erleben das gegenwärtig als massiver Streit innerhalb der EU. Und die Emanzipation hieraus ist mit eines Griechenlands Schicksal verknüpft, im gordischen Knoten.

Ein Gewächshaus für „gewachsene Hierarchien
@meier: Oh wenn es für „gewachsene Hierarchien und Ordnungen“ ein Gewächshaus bedürfte, ich glaube das stünde in einem deutschen Kleingarten, meinen Sie nicht auch?

faz.net/Schuldenstaat: Griechenland unter Aufsicht, 03.02.2010

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4 Trackbacks

  • Von „Gaga“ ist das System, nicht nur für einen Außerirdischen am 11. Februar 2010 um 21:44 Uhr veröffentlicht

    […] rede ich gerade – nicht auf beiden Augen blind, könnten sie gar nicht eines Griechenlands politische Instabilität ignorieren, niemals. Doch tun sie es, weil der Markt den Blick hierauf erst in der Krise aufmacht. […]

  • Von Transnational-chauvinistisch am 15. Juni 2010 um 20:29 Uhr veröffentlicht

    […] Aufblähung führt somit zur Verstärkung der Konflikte im alten Europa, zur Revitalisierung eben alter Konflikte. Obwohl diese heute nicht mehr einfach als nationalistisch zu definieren sind (ein transnationales […]

  • Von Ein Alexanders Schwerthieb dürfte da wenig ausrichten am 27. September 2010 um 13:33 Uhr veröffentlicht

    […] US-Preise nicht mehr leisten kann, bleibt diese (billige) Werkbank notwendig. Das ist wahrlich ein gordischer Knoten, nur dürfte eines Alexanders Schwerthieb (drastische Strafzölle) wenig […]

  • Von Gefährliche Seilschaft am 12. Februar 2011 um 22:05 Uhr veröffentlicht

    […] wäre, wenn es diesem Volk in den Sinn käme, eben dieses Ende fest zu packen, es entsprechend zu knoten und dieser famosen Seilschaft einfach um den Hals zu legen? Wenn die deutsch-französische […]

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