Eine Sekte mit immer mehr zweifelhaften Predigern

Eine Sekte mit immer mehr zweifelhaften Predigern
Die nicht abreißen wollenden Skandale um katholische Priester und Nonnen um den Kindesmissbrauch zeigen doch deutlich wo dieser Kirchengemeinde der Schuh drückt. Man sucht zu verdrängen, was einem bedrückt, nämlich das, was einem am nächsten liegt, zumal wenn dies all zu offensichtlich geworden ist. Man könnte auch sagen, dass das alles nur Ersatzhandlungen sind, nämlich dafür, wo man zum Handeln nicht mehr fähig ist. Denn auch längst ist es wohl eher so, dass das Zölibat nicht mehr die Ursache, sondern die Folge der Dominanz einer gewissen sexuellen Präferenz ist. Das Zölibat wie die übereifrige Antihomosexuellenkampagne, als die zwei Seiten einer Medaille, mögen ja ursprünglich mal eine Referenz an eine bestimmte Art des Glaubens gewesen sein, nunmehr ist beides nur noch Fetisch. Ein solcher, der, so absurd er auch scheinen mag, sich derart verselbständigt hat, dass er quasi automatisch zweifelhafte Anhänger rekrutiert. Eine Kirche, die solchen Fetischen bedingungslos folgt, mutiert zu einer Art „ehrenwerten Gesellschaft“, eine Sekte allemal, aber eine mit immer mehr zweifelhaften Predigern. Dieser Papst hat es vielleicht noch in der Hand, umzusteuern, anzunehmen ist das allerdings nicht (mehr).

faz.net/Gleichstellung in Großbritannien: Empörung wegen Kritik des Papstes, 02.02.2010

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Ein Trackback

  • Von Die, die das System beherrschen am 5. Februar 2010 um 19:15 Uhr veröffentlicht

    […] die das System beherrschen Ab wann ist das System schuld? Wenn alle Priester des sexuellen Missbrauchs überführt sind, gar? „Einzelfälle“? Das ist genau die Art von Verteidigung, die eben diesen […]

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