Auf den Spuren Stalins?

Auf den Spuren Stalins?
„Hätte sich hingegen die Sowjetunion dereinst aber zur Schutzmacht Israels erklärt, würden Sie hier heute genau die gegenteiligen Kommentare lesen.“ (Peters) Es ist schon erstaunlich, wie leicht es manchen Zeitgenossen fällt, solches in die Welt zu setzen, ohne auch nur den Funken eines Beleges dafür vorlegen zu wollen. Entweder ist das ein bisschen paranoid, denn es unterstellt der FAZ-Leserschaft eine Vorliebe für „links“, oder es spekuliert auf die Naivität eben derselben Leserschaft. Aber nur eines von beidem geht, denn „links“ ist mitnichten identisch mit naiv, aber am allerwenigsten mit der Leitideologie einer FAZ-Leserschaft, wie ich doch mal vermuten darf. So oder so also nur eine Zumutung, denn auf „BILD“-Niveau, oder-wie ich mal vermuten möchte-gar auf Niveau einer „Jungen Freiheit“. Aus der Perspektive eben derselben Leserschaft erblickte ich da gar den Tatbestand der Verleumdung, denn unterstellt wird doch hier ganz pauschal, dass eben diese Leserschaft auf Stalins Spuren wandele. Doch in einem muss ich ihm schon recht geben: die Kritik Israels (und damit auch einer Frau Merkel), so wie ich sie hier erblicke, halte ich für antisemitisch konnotiert, und es wundert mich nicht wenig, diesbezügliches von einem extremen „Anti-Linken“ zu hören.


faz.net/Deutsch-Israelische Beziehungen: Merkel und Peres einig über Iran-Politik, 26.01.2010

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