„Unausweichlichkeit eines Schicksals“?

„Unausweichlichkeit eines Schicksals“?
Gracian!, was soll man von ihm halten. Klug war er wohl, belesen ebenso, vermutlich ein Meister der Scholastik. Auf jeden Fall ein Meister der Sprache, ein Stoiker, dem auch Epikur was zu sagen hatte, einer der die Mächtigen kannte, und der zum Beispiel wusste, dass sie „alle Götzendiener“ sind, und deren „freien Willen“ man am besten dadurch zerstört, indem man ihren speziellen Götzen erkennt. Für solches und ähnliches hatte er 300 Ratschläge parat, und kein unbedeutender als Schopenhauer, hielt es für nötig, diese ins Deutsche zu übersetzen; jener also, dem die Welt „Wille und Vorstellung“ war – nicht Schicksal. Ein Mann, der 500 Jahre vor der Zeit, den modernen Pragmatismus entdeckt zu haben scheint, einen jenen, ohne den keine Politik der Gegenwart funktioniert. Und doch ein Mann von antikem Geist, einer dem ich täglich im Orientalen begegne. Auch dort traut man dem besten Freunde nicht, da der morgen dein schlimmster Feind sein kann. Paranoid geworden, ist sie, diese Welt, so paranoid, dass uns solche Ratschläge so wenig befremden, wie ein Gefängnis in unserer unmittelbaren Umgebung, an dem wir täglich in Freiheit vorbei marschieren. Ist nun unsere Freiheit nur möglich, weil wir zu dumm sind zu begreifen, dass es Freiheit nur geben kann, wenn alle frei sind, oder weil wir zu klug sind um uns über solche Kleinigkeiten all zu viele Gedanken zu machen; und sie einfach nehmen, als wäre sie ein Gottesgeschenk, eine Nettigkeit der Schicksalsgöttin. Eine der wichtigsten antiken Glaubensgrundsätze – und solchermaßen heute im Orient noch sehr aktuell -, ist die Vorstellung, dass man Reichtum nicht zeigen dürfe, weil man sonst nicht nur den Neid der anderen, sondern vor allem sein Glück herausfordert. Gracian hat das auch gelehrt, es wird wohl eines der Geheimnisse jesuitischer Macht sein, und doch ist es Ausdruck einer geradezu lächerlichen Ohnmacht – dem Schicksal gegenüber. Nicht nur die Rottacher fügen sich hierein, sondern wir alle, „man selbst tut es, (denn) es hat etwas von Vorhölle und der Unausweichlichkeit eines Schicksals“!

„Aufstand der Massen der Halbgebildeten“
@Muscat: Meine Leidenschaft gehört dem asiatischen Orient, weniger dem afrikanischen, resp. arabischen. Aber ich kann es mir vorstellen.
@Filou/codizil: Sie machen mir Freude, die besseren Bücher erhält man heute eigentlich nur noch antiquarisch, also Danke für die Blumen. Auch den von Don Alphonso zitierten und von mir besprochenen Gracian, habe ich natürlich antiquarisch bezogen. Es gab da bislang in der Fressgasse in Frankfurt eine hervorragende Adresse – den Ewald. Leider hats den jetzt auch vertrieben, vielleicht der ständig steigenden Mieten wegen, und/oder: das Gebäude wurde an die Mafia verkauft; oder das immer anspruchsloser gewordene Publikum, hat ihn nur noch gelangweilt. Ach ja: das ist Ihnen ja zu monothematisch. Nun ja: So ist die Welt, nur noch von einem Thema beherrscht – einem kriminellen Kapital und dem sinnlos gewordenen „Aufstand der Massen“ (Ortega). Denn diese Massen herrschen schon, wie es scheint, allerdings nur in der pervertierten Form der „Herrschaft der Spezialisten“, der „Halbgebildeten“ („Epoche der Halbgebildeten“).

Hegel, Stalin, Flüchtigkeitsfehler und der eigene Kopf
@Dr. Snuggles: Danke, ein echt wertvoller Tipp. Hatte auch schon mal an googeln gedacht. Aber ich weiß nicht, warum ich es nicht getan habe.
@Poisson: Da hat jemand Ahnung von Hegels Rechtsphilosophie, ohne in dessen „Schatten zu stehen“. Klasse, ich warte auf Ihr Posting zu diesem Thema.
Zu Stalin, in dessen Schatten – zumindest in theoretischer Hinsicht – stehe ich ganz definitiv, aber nicht innerhalb dessen ideologischen oder gar praktischen Schranken, und ich habe mich dazu schon vor nicht all zu langer Zeit – und des öfteren – geäußert. Es stand mal in meinem Blog. Bedauerlicherweise ist alles vor dem März 2009 aus dem Archiv verschwunden, nach dem letzten Update. Die Beiträge müssen per Hand neu eingelesen werden – bei Gelegenheit.
Stelle Ihnen aber gerne noch einmal ins Netz, was ich erst im Juli dieses Jahres in Don Alphonsos Blog gepostet hatte, der Auffrischung der Erinnerung wegen. (Ritualbäder zu Schwimmbäder). Es beleuchtet wohl nur einen Teilaspekt, aber diesen doch klar und deutlich.
Danach darf ich doch davon ausgehen, dass das für alle zugänglich ist, was ich da zu Stalin denke und auch offen vertrete, und vor allen Dingen, dass ich meinen eigenen Kopf benutze, Klartext rede, und mich nicht mit Andeutungen zufrieden gebe.
Ach ja, beinahe hätte ich es vergessen: es muss natürlich Gracian (nicht Garcian) heißen, Flüchtigkeitsfehler, habe mich wohl mehr geärgert – über so gewisse Bluffer -, als ich mir eingestehen wollte.

Stalin, der großrussische Chauvinismus, die USA und die Antihitlerkoalition

@CaoKy: Oh, Ortega müssen Sie mir nicht entgegenhalten, den zitiere ich selber gerne, wie auch schon geschehen in Strobls Blog („Wenn sie ihre Lieder singen/Immer ein Ausweg“). Genau seine Analyse ist es, die mir deutlich gemacht hat, dass „die Massen“ kein Phänomen, keine vernachlässigbare Größe, sondern eine historische Entwicklungstendenz sind. Eine Tendenz, die nicht von ungefähr mit dem Kapitalismus, der Massengesellschaft, der Gesellschaft, der Vergesellschaftung überhaupt, zusammenfällt.
Mit dem Hitler-Stalin-Pakt hat das Phänomen Stalin-Trotzki nichts zu tun. Ich verurteile diesen Pakt, insofern es sich tatsächlich um einen Pakt handelte. Man muss die Sache ein wenig zerlegen. Stalin wollte eine Front gegen Hitler, schon sehr früh. Mit München begriff er aber, dass der Westen die Faschisten gegen die SU zu lenken, ja gerade zu ködern, suchte. Ganz besonders England war daran interessiert. England war sogar bereit Frankreich dafür zu opfern (siehe auch Churchills: „Ich glaube wir haben das falsche Schwein geschlachtet“). Das hätte auch beinahe funktioniert, wenn Stalin nicht diesen Pakt, der ja als Nichtangriffspakt gedacht war, mit Hitler eingegangen wäre. Soweit betrachte ich das Vorgehen Stalins – unter diesem Motiv – noch nachvollziehbar (wenn man so will, schloss auch Lenin einen Pakt mit dem wilhelminischen Deutschland, um der russischen Revolution überhaupt erst den Weg zu öffnen). Auch die Teilung Polens war unter der Bedingung, dass die Sowjetunion damit die Front – zeitweilig – nach Westen verlagert, noch akzeptabel. Der Verlauf des Krieges zeigte, wie wichtig manchmal nur 100 km waren. Alles Weitere war definitiv ein Verrat an der kommunistischen Sache, wie auch am polnischen Volk. Es war Ausdruck jenes großrussischen Chauvinismus, wie ihn Lenin zum Beispiel gerade Stalin des Öfteren vorwarf.
Und von da an sollte dieser großrussische Chauvinismus überhaupt die Innen- und Außenpolitik der Sowjetunion beherrschen. Er beherrschte auch teilweise den Charakter der Antihitlerkoalition. Die sich im Klassenkampf befindenden Arbeiterklassen dieser Front wurden ausschließlich durch diese Brille gesehen. Die Klassenkämpfe zum Beispiel streikender Arbeiter in den USA gegen das US-Kapital wurden als trotzkistische Verschwörung abgetan (weil die Arbeiter sich gegen die „kriegsbedingte“ zusätzliche Ausbeutung wehrten), ohne begriffen zu haben, dass deren Interessen, wohl mit der revolutionär-sowjetischen, aber nicht mit der Antihitlerkoalition zu 100 % identisch sein können, eben da das US-Kapital durch diese Koalition nicht den Charakter als Ausbeuterklasse verloren hätte. So komplex die Frage auch war: denn selbstverständlich gab es Sabotageaktionen, von prodeutschen/profaschistischen/faschistischen amerikanischen Kapitalisten, wie u.U. auch von Trotzkisten (für letzteres fehlen mir allerdings die Beweise!), wie überhaupt von Antikommunisten – das lag auf der Hand. Es wäre Sache der Kommunistischen Partei der USA gewesen, hierin Klarheit zu schaffen. Allerdings waren die in den USA, auch und gerade zur Zeit der Antihitlerkoalition unterdrückt, verboten. Es hätte also an den USA gelegen, durch eine Legalisierung der amerik. Kommunistischen Partei, für Klarheit zu sorgen. Aber genau das wollten sie nicht, die Herren des Kapitals. Sie wollten beides: Antihitlerkoalition und Antikommunismus! Und sie fürchteten den sowjetischen Einfluss mehr als den deutschen Faschismus!
Auch gewisse Aktionen, wie zum Beispiel die mit den Engländern im Iran, zwecks Sicherung des dortigen Öls, sind im Nachhinein als falsch zu beurteilen. Die russisch-revolutionäre Sache wurde damit extrem beschädigt, imperialistisch beschmutzt. Stalin betrachtete alles und ausschließlich unter dem Aspekt der Versorgung der Front. Auch die dem Krieg folgende Weltaufteilung war eine Katastrophe, denn sie diente nicht der Verbreitung des Sozialismus, sondern seiner Desavouierung, seiner Zerstörung, wie ja nun zu erleben war.
Hätte Stalin nach dem Ende des 2. Weltkrieges die russisch-polnische Grenze wieder hergestellt, so wie sie vor dem Krieg war, wäre das in Ordnung gewesen. Wäre das ein Beweis gewesen, dass er den Krieg nicht zu nutzen gedachte, für großrussische Interessen. Der sog. polnisch-russische Vertrag war eine Farce, da klar war, dass die polnischen Kommunisten definitiv keine Wahl hatten.
Aber am aller übelsten war Stalins Überrascht-sein bzgl. des dann doch deutschen Überfalls der Sowjetunion, so als hätte er wirklich geglaubt, dass die Deutschen Wort zu halten gedenken. Diese „Überraschung“ machte deutlich, dass er diesen Pakt beim Wort nahm, ihm mehr beimaß als er war – Zeitgewinn. Auch seine Aussagen auf den diesem Pakt folgenden Parteitag, waren ein Skandal. Er machte allen Ernstes den Nazis und ihrer Ideologie, ihrem Nationalismus und Rassismus opportunistische Avancen, indem er die „ungelöste nationale Frage“ im Nazideutschland hervorhob. Reine Apologie, unhistorisch; und ein Affront gegen die leninistische Imperialismustheorie.
Es gibt somit keinen Grund, diesen Pakt zu verteidigen, auch nicht im Nachhinein, ob gewisser strategischer Gründe – obwohl es die gegeben hat -, wie das die Sowjetunion, auch die nachstalinsche, immer wieder versucht hat zu belegen.
Nur, wie gesagt, wüsste ich nicht, was das alles mit Trotzki zu tun hat. Um das klar zu stellen: die trotzkistische Linie ist nicht mehr und nicht weniger ein linker Sozialdemokratismus; das lässt sich dort nachvollziehen, wo sie politischen Masseneinfluss haben – Frankreich/USA -, somit keine Angelegenheit für eine marxistische Selbstkritik. Stalins Politik, völlig gleich ob in der Trotzkifrage oder nicht, ist das – eine Frage der Selbstkritik.“
(faz.net/blogs/stuetzen/archive/2009/07/08/gestaendnisse-eines-distanzierten)

Jüngers ménage à trois
@Don Alphonso: Apropos Ernst Jünger: es gibt von ihm tatsächlich ein einziges kleines Buch, dass man lesen sollte, das literarisch wirklich genießbar und inhaltlich brauchbar ist. Es nennt sich: Der Gordische Knoten. Habe diesem kleinen Werk auch das Verständnis meiner Beziehung zum Orient zu verdanken. Jüngers Ideologie sollte man/muss man ansonsten wirklich scharf kritisieren. Eines seiner schlimmsten Werke ist „Der Arbeiter“. Jedes Wort könnte auch in „Mein Kampf“ stehen, nur nicht so stilistisch geschraubt. Aber viel schlimmer als eines Jüngers Werke sind die, die ihn umgarnten. Es waren nicht nur die Nazis, die er übrigens verabscheute – weniger aus ideologischen Gründen, sondern eher aus Standesdünkel, vermute ich mal -, sondern auch die Bolschewiken. Jüngers Nationalbolschewismus wegen, und im „Interesse der Nationalen Front“, bekam er gar Angebote aus dieser Ecke. Er lehnte ab, zur Schande jener Bolschewisten. Es steigt mir vor Wut die Schamesröte ins Gesicht, wenn ich mir das vor Augen führe. Er lehnte ab, weil er vermutlich die Kommunisten noch mehr verachtete als die Nazis, mit einer gewissen Berechtigung gar, ob dieses Angebotes. Das ist in etwa die schwärzeste Seite in der deutschen kommunistischen Geschichte, und das nicht nur des erlittenen Naziterrrors wegen.
Was Hesse angeht, das ist wohl Geschmackssache. Ich bevorzuge auch da die etwas älteren Jahrgänge, zum Beispiel Emile Zolas „Meistererzählungen“ – Manesse Verlag.

Werben das keines ist, Geschichte die keine ist
@Don Alphonso: Sie haben natürlich recht. Doch bedeutet das nicht, dass man deswegen auf eine eigene Sicht der Dinge verzichten soll, und auch nicht, dass man dafür nicht wirbt. Wäre das anders, dann hätten wir nichts mehr zu sagen, und wir könnten genau so gut schweigen. Nur ist nicht alles entscheidend, ob einem da irgendwohin gefolgt wird, sondern, ob der Diskurs fruchtbar ist. So kann ich mich mit Leuten, die ganz und gar nicht meiner Auffassung sind – und dies auch bleiben – sehr gut unterhalten, mit Leuten, die meiner Auffassung sind, oder gar all zu schnell auf meine Position wechseln, wohl eher nicht, denn wo wäre da noch der Diskurs? So geht es mir auch mit Leuten wie Jünger, Gracian, Ortega…Sie alle haben mir was mitzuteilen, aus einer ansonsten völlig fremden Perspektive. Das Beste daran ist, dass sie nicht mehr leben, und mir daher weder widersprechen noch folgen, sie bleiben eisern, und ich kann mich daran abarbeiten, neue Perspektiven gewinnen. Ihre Ideologie, unter Umständen gar das ganze theoretische Gebäude auf dem diese steht, unterwerfe ich dabei meiner Kritik. Und so wird es wohl auch mit meinen Ansichten gehen. Sie unterliegen der Kritik. Nur geht es nicht, dass man diese entstellt, einer billigen Polemik wegen, da werde ich sauer.
Und was Ihr „Geplauder“ angeht, das verstehe ich so, dass Sie für ein Werben werben, das keines ist. Das ist aber kein Geplauder, nicht im umfänglichen Sinne des Wortes. Denn zumindest planen Sie Ihr „Geplauder“, und damit widersprechen Sie in wenigstens einem Punkt dem, was in Wikipedia darüber steht. Vorurteilsfrei, intersubjektiv, ja, das würde ich unterschreiben. Wobei natürlich niemand „vorurteilsfrei“ ist, aber doch der eine oder andere dazu fähig, diese, seine Vorurteile, zurück zu stellen, des Geplauders/des Diskurses wegen.
Noch mal zu Jünger: Auch ein Thomas Mann war ein verbohrter Nationalist und voll des Standesdünkel; Antisemiten waren doch beinahe alle bürgerlichen Intellektuelle, das gehörte zum guten Ton, wenigstens seit jenem ‚Geheimrat‘, bekannt unter ‚Goethe‘.
Meine Versuche einen solchen Antisemitismus eines Goethe, wie auch bei einem Walser, eben nicht vergessen zu machen, sind allesamt an der Zensur der FAZ gescheitert, fein säuberlich raus geschnitten worden, sind sie – der Rest blieb stehen, so, dass ich die Zensur beinahe selber nicht bemerkte. Selbst ein Frank Schirrmacher scheint da vergessen zu wollen, was er mal zu einem Walser sagte, wegen dessen antisemitischen Ausfällen gegen Reich-Ranicki. Ein doppelt schäbiges Verhalten, seitens eines Walsers, aber auch eines Schirrmachers, da da nicht nur Antisemitismus mit im Spiel war, sondern blanker Neid, jedenfalls auf Seiten Walsers, ob des Juden „Genialität“, eine jene, die einem Walser, allein deswegen schon auf immer verwehrt sein wird. Im Lesesaal solches zur Kritik zu machen, kommt nicht gut an, und das nur des guten Ton wegens, eines gewissen literarischen Geplauders wegen.
Diese und andere mehr oder weniger doch noch Anekdoten zeigen aber, dass ein Jünger mehr in der Tradition der deutschen Literatur steht, als zum Beispiel ein gewisser Heinrich (Der Untertan), auch aus der Familie der Manns.
Es macht daher wenig Sinn einen Jünger heraus zu nehmen, besser doch einen Heinrich Mann. Der Rest kann da bleiben wo er ist, wegen mir auch im Rampenlicht der Geschichte, denn eines Heinrichs Geschichte gehört da eher nicht hin, denn sie ist aus der Perspektive der Verlierer geschrieben.
Aber diese hervor zu holen, diese Verlierer, aus den Folterkellern der literarischen Inquisition sozusagen, macht sie u. U. posthum zu Gewinner. Und wie ärgerlich das ankommt, zeigen solche Betitelungen wie „monothematisch“, hier in diesem Blog. In der Tat: Es geht mir ausschließlich darum, die Untertanen aus ihren Verliesen zu holen. Wenn da der eine oder andere „Untote“ dabei zu Staub zerfallen sollte, wäre das das Wagnis trotzdem wert. Es bleibt doch hoffentlich noch genug Substanz.

Potter für Erwachsene?
@Muscat: Lesen auch Erwachsene Potter? Hab da mal im Fernsehen eine Dokusendung zu gesehen. Alles aus antiken Vorlagen zusammengeschmökerter und völlig verhunzter Mist, so ähnlich wie ‚Stargate‘ (dieses nach Dänikens Vorlagen), nur eben eigentlich für Kinder.
@Don Alphonso: Das mit den Viertel-Gebildeten ist gut. Bei Ortega kommen die gar nicht vor, offenbar unter jeder Beschreibung.
Suche da übrigens eine gute Ortega-Rezeption. Hat da jemand einen Tipp?

Oper für Mozart
@Don Giovanni: Ich denke, Sie haben da was missverstanden. Don Giovanni hat keine Oper von Mozart bekommen, er hat eine Oper für Mozart gelebt.

faz.net/blogs/stuetzen/archive/2009/11/17/mittlebenskrise-fuer-bessergestellte

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