Wo es den Parteiarbeiter prekarisiert

Wo es den Parteiarbeiter prekarisiert
Auch wenn man am liebsten all den Krisen in den bürgerlichen Parteien, bzw. um die Kader dieser Parteien, verständnislos gegenüber stehen möchte, um eine Erkenntnis kommt man wohl nicht rum: Keine der Krisen steht so wie die Krise der FDP für die Krise des Kapitals schlechthin. Es zeigen sich hier wie dort Widersprüche, die sich mit der aktuellen Entwicklung der Grundwidersprüche des Kapitals nahezu deckungsgleich zeigen. Ein unterbeschäftigtes Kapital steht einer unterbeschäftigten Lohnarbeit gegenüber. Der Prekarisierung der Lohnarbeit entspricht die Virtualisierung des Kapitals. Und während das Kapital sich von einer Blasenproduktion zur anderen schleppt, organisieren die Arbeitsagenturen, frei nach Bentham, mit den Freigesetzten, eine Geisterproduktion nach der anderen. Und genau ein solches Marktgeschehen muss sich in der Partei am krassesten widerspiegeln, wo ein gewisser Liberalismus, zur Wortblase stilisiert, den „Parteiarbeiter“ zwangsläufig prekarisiert.

faz.net/aktuell/politik/inland/krise-in-der-fdp-jamaika-koalition-im-saarland-zerbrochen-06-01-12

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  • Von Einen Gulag für gefallene Parteikader am 9. Januar 2012 um 18:15 Uhr veröffentlicht

    […] die Finanzkrise und anderen wichtigen Ereignissen. Obwohl der Zusammenhang doch klar sein könnte „Wo es den Parteiarbeiter prekarisiert“, fällt auf, wie hartnäckig die offiziellen Medien genau diesen zu ignorieren suchen. Die Ämter […]

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