Das steuerzahlende Volk teilentschädigen

Ich wünsche allen meinen Lesern ein frohes und glückliches neues Jahr. Und da wissend, dass das eigentlich unmöglich ist, in der kapitalistischen Gesellschaft, wünsche ich dem Kapital ein Jahr voller Sorgen und Ängste. Hoffend, dass die arbeitenden Klassen daraus die richtigen Lehren wie Überlegungen ziehen. Ich wünsche mir, dass das Jahr 2012 für die Massen ein Jahr voll der Ideen und Aktivitäten wird. Aktivitäten, die dieser bürgerlichen Gesellschaft endlich den Garaus machen, den sie nämlich längst verdient hat.

Das steuerzahlende Volk teilentschädigen
Wenn der Bundespräsident zurücktritt oder zum Rücktritt gezwungen wird, zahlen wir ihm eine fette Rente – bis zum Lebensende. Ich schlage daher vor, ihn im Amt zu belassen, will heißen: ihn für sein Geld arbeiten zu lassen. Allerdings sollte ein Strafverfahren gegen ihn eröffnet werden, auf der Grundlage des § 331 Strafgesetzbuch (Vorteilsannahme im Dienst, vgl. „Kredit zum Einkaufspreis“). Den Vorteil, den er bisher zu Unrecht bezogen hat, müsste er zurückzahlen. Vielleicht an die Staatskasse, damit das steuerzahlende Volk wenigstens eine Teilentschädigung enthält – für seine Gutmütigkeit. Ich setze darauf, dass die Schamlosigkeit, die durch das Bereicherungsprinzip in der kapitalistischen Gesellschaft begünstigt wird, sich dennoch, ob der Gutmütigkeit des Volkes nämlich, schließlich blamiert. Das funktioniert aber nur, in der bürgerlichen Gesellschaft, wenn eine solche Gutmütigkeit einen entsprechenden Wert erhält.

faz.net/aktuell/politik/inland/affaere-wulff-im-schatten-der-wahrheit-31-12-11

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Ein Trackback

  • Von Hält uns die Bourgeoisie zum Narren? am 2. Januar 2012 um 21:00 Uhr veröffentlicht

    […] ist – eine Seifenoper. Und es dürfte kein Zufall sein, dass der farbloseste aller Politiker (ihn zum Präsidenten zu küren, war schon eine Geschmacklosigkeit sondergleichen) hierbei die […]

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