„Unmöglich oder reaktionär“

„Unmöglich oder reaktionär“
„Goldman Sachs, Bank of America und Morgan Stanley“, das Hintergrundrauschen schon in „Es war einmal in Amerika“. Und was hat die Deutsche Bank da zu suchen? Vermutlich ist die „Deutsche Bank“ längst keine „deutsche“ Bank mehr, wie auch der Ex-Kanzler und Zeit-Herausgeber Helmut Schmidt vor Jahren feststellte. Sie ist eine Filiale des internationalen Finanzkapitals, wie all die anderen Großbanken. Dennoch trägt sie den Titel „deutsch“ vermutlich nicht nur aus nostalgischen Gründen und das deutsche Finanzkapital dürfte weiter mit im Geschäft sein. Und genau dieses hat sich ganz besonders seit der „Wende“ als d e r Juniorpartner des amerikanischen Kapitals hervor getan. Und dies so aggressiv, dass dies vielleicht mit ein Grund für gewesen sein könnte, dass Frankreich zurück zur Nato kehrte und England seitdem sich ganz besonders an den großen Bruder schmiegt. Goldman-Sachs und Deutsche Bank – das Tandem, das die Welt bewegt. So dürften die Finanzkrise 2008 und die Griechenland-Pleite 2009 vielleicht noch in die Geschichte eingehen als „autokannibalistische“ (Robert Kurz) Schlachtorgien der Spitzen des Finanzkapitals und damit auch Lenin noch bestätigt sein, der dem europäischen Projekt – als eines des Kapitals – bescheinigte: „Unmöglich oder reaktionär“.

faz.net/Kirch-Prozess in München: Deutsche Bank im Visier der Justiz, 19.05.2011

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