Die Kreide fressende Bourgeoisie

Die Kreide fressende Bourgeoisie
Der Vergleich mit Gorbatschow ist so übel nicht, wenn er auch ein wenig überraschend kommt – für mich. Ist es schon so schlecht bestellt um den Westen, wie seinerzeit um den Osten? Ich würde es gerne glaube. Doch kann ich es nicht. Machen wir uns nichts vor. Schon 2008, zur Hochzeit der Finanzkrise, übte sich die gesamte bürgerliche Presse in ungewohnter Demut, um kurz danach alles wieder vergessen zu haben. Was haben sie alles versprochen! Man hätte fast glauben können, dass der Sozialismus unmittelbar bevorstünde. Ein wirklich aufregendes Manöver. Doch ist das nur der Schein. In Wahrheit haben wir es hier mit einer völlig abgebrühten Sorte von Herrschaften zu tun. Es geht um die Beruhigung, wie auch um die Verwirrung der Massen, um eine beruhigende Verwirrung, bzw. eine verwirrende Beruhigung. Nichts sollen sie wirklich wissen. Doch sollen sie glauben, dass die Herrschenden ernsthaft die Atomkraft in Frage stellen. Das verschafft die nötige Verschnaufpause. Und das könnte der CDU/CSU und FDP helfen die nächsten Wahlen doch noch zu gewinnen. In Demut gewinnen, scheint einem dort besser als mit Arroganz verlieren. Doch eine Kreide fressende Bourgeoisie will mir schlimmer kommen, als eine, die sich vor allen Augen die Zähne wetzt.

faz.net/Kehrtwende in der Atompolitik: Nicht zu Ende gedacht, 17.03.2011

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  • Von „Alternativlos“ ist das Kapital so wenig wie die Atomkraft am 18. März 2011 um 22:50 Uhr veröffentlicht

    […] Herolds Weblog Ein Weblog über Politik, Philosophie, das Leben und den ganzen Rest … Zu Inhalt springen Herzlich willkommen!Herold Binsack – ein PortraitPhilosophus MansissesMeine WerkeGrünhof-AusstellungIstanbul & MotivationsschubImpressumDatenschutzerklärung Viagra « Die Kreide fressende Bourgeoisie […]

  • Von Wenn die Wahrheit keine anerkannter Kategorie mehr ist am 25. März 2011 um 17:58 Uhr veröffentlicht

    […] die Wahrheit keine anerkannter Kategorie mehr ist Das wirklich komische daran ist, dass das doch jeder weiß. Und was wäre denn gewesen, wenn Brüderle das nicht gesagt, oder niemand darüber geredet […]

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