Auftrag für Mc Kinsey
Wenn der Krieg zum Normalzustand wird – werden soll -, will heißen: zwischen Krieg und Frieden nicht mehr unterschieden werden könne (Schäuble), ist die logische Konsequenz, dass solche Kriege wie Friedenseinsätze – heißen sie nicht sogar „Einsätze zur Erhaltung des Friedens? -, geführt werden, vielleicht mit einem Polizeieinsatz gegen eine unerlaubte Demonstration, sagen wir mal im Schanzenviertel Hamburgs (oder gegen die Hells Angel, um ein anspruchsvolleres Niveau anzuführen), zu vergleichen. Und in Afghanistan könnte es schon sein, dass die Taliban klagt. Soviel Rechtssicherheit sollte schon sein in einer demnach Friedens-Unsicherheit. Der Vorschlag sich vor Kampfeinsätzen einen Rechtsberater zu holen, ist vielleicht gar nicht so verkehrt. Wie wir’s denn, wenn Mc Kinsey oder Berger und Co. das übernehmen? ((Siehe auch (Revolutionäre) Demokratie begegnet Fahnenflucht.))
faz.net/Ermittlungsverfahren: Was droht Oberst Klein?, 06.11.09/a>